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Beratung - Wie?



Kontaktphase mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses

Das Erstgespräch gibt dem Hilfesuchenden einen Denkanstoß bzw. eine erste Orientierung für eine Änderung seiner gegenwärtigen Situation.

Der Hilfesuchende kann die Person sein, die selbst Probleme mit Alkohol oder Medikamenten hat, aber genauso derjenige, der von dieser Problematik mitbetroffen ist (z.B. Partner, Eltern, Kinder, Freunde, Arbeitskollegen, Arbeitgeber...). Daher kann die Beratung in Form von Einzelgesprächen, Paar- oder Familiengesprächen sowie in gemeinsamen Gruppengesprächen erfolgen.

In dieser Kontaktphase ist es uns wichtig, dass ein behutsamer Aufbau eines Vertrauensverhältnisses entsteht und jeder das Gefühl hat, akzeptiert und angenommen zu sein.

Jedem Hilfesuchenden ist es dabei überlassen, wieviel er von sich preisgibt. Weiterhin werden erste Informationen über die Suchterkrankung und Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt, ohne bereits von dem Hilfesuchenden die Bereitschaft zu erwarten oder gar zu verlangen, die angebotene Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich zu verändern.


Beratungsphase mit Hilfeangebot und intensivem Erfahrungsaustausch

Im weiteren Verlauf der Beratungsphase soll dem Hilfesuchenden deutlich werden, dass der Berater (ehrenamtlicher oder hauptamtlicher Mitarbeiter) bereit ist, Beistand zu leisten und ihm während des Entzugs und der Entwöhnungsbehandlung bei der Entwicklung von Eigeninitiative und der Stärkung des Gesundheitswillens zu helfen.

In dieser Phase ist für den Hilfesuchenden der Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen in einer Selbsthilfe- oder Abstinenzgruppe besonders wichtig und hilfreich. Der Berater zeigt auch die Schwierigkeiten auf, die sich voraussichtlich bei dem Bemühen um Abstinenz im Freundeskreis, in Beruf und Familie ergeben werden.

 
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  Letzte Aktualisierung 
  1. Oktober 2001