sollen über die Gefahren der Sucht und über die Arbeit des Blauen Kreuzes informieren. Dazu verlegen wir die Zeitschrift „Blaues Kreuz“, Freundesbriefe und verschiedene Infobroschüren zum Thema Sucht.
Aktuelle Ausgabe Februar 2012
Eckhardt Grimm, Diplom-Sozialpädagoge und Sozialtherapeut in der Fachklinik Curt-von-Knobelsdorff-Haus in Redavormwald weiß zu gut, was es bedeutet, abhängig vom Nikotinstängel zu sein. Lange Zeit war er selbst aktiver Raucher.
Die Erfahrungen aus dieser Zeit und der eigene Weg heraus aus der Nikotinabhängigkeit sind für seine heutige Arbeit in der Raucherentwöhnung sehr bedeutend. Er kennt die nicht unerhebliche Mühe, die es kosten kann, das Rauchen zu beenden. Dies war ein Prozess, der bei ihm einige Jahre dauerte.
Zunächst stieg er auf Filterzigaretten und später auf Mentholzigaretten um. Dabei bildete er sich ein, auf diese Art „gesünder“ zu rauchen. Danach wechselte er auf Pfeife und glaubte, auch damit „gesünder“ zu rauchen. Die mit dem Pfeiferauchen verbundenen Rituale und das Empfinden, sich damit eine Atmosphäre der Gemütlichkeit und Entspannung zu verschaffen, haben sich tief in sein Gedächtnis eingegraben. Bis heute kommen diese Empfindungen beim Geruch von frischem Pfeifentabak in ihm auf. So erlebt er am eigenen Körper, was gemeint ist, wenn von einem „Suchtgedächtnis“ die Rede ist. Im Leitartikel dieser Ausgabe berichtet er von seinen Erfahrungen als Ex-Raucher und Therapeut.
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