Angebote in Ihrer
Umgebung

Selbsthilfegruppen
Beratungsstellen
Einrichtungen
spezielle Angebote

Jugendbegegnungsstätte „OASE“ Lößnitz

Die Jugendbegegnungsstätte „OASE“ ist eine Kinder- und Jugendeinrichtung mit integriertem Streetworkprojekt – offen für alle, aber nicht für alles. Sie bietet sinnvolle Alternativen zur Freizeitgestaltung, Raum für gemeinsame Interessen und Impulse für eine positive Lebensgestaltung, unter anderem vielfältige Sport-, Spiel- und Trainingsmöglichkeiten, PC- und Internetnutzung, Möglichkeiten zum Musik machen, erlebnispädagogische Projekte, Ferienprogramme und Musikevents.

www.oaseloessnitz.de

Streetworkprojekt Zwickau

Die täglich aufsuchende Arbeit in Zwickau schafft vertrauensvolle Beziehungen, aus denen sich Ansätze für Beratungen und Hilfemaßnahmen entwickeln. Kinder, deren Eltern ihrer Erziehungspflicht aufgrund von Desinteresse, Überforderung, Zeitmangel etc. nicht nachkommen, begegnen den Streetworkern immer häufiger. In den Gesprächen erfahren sie oft viel über die Familiensituation: Trennung, Patchwork-Familien, Arbeitslosigkeit, Schulden, Süchte, Krankheiten, zu viel Arbeit, Stress und wenig Zeit für die Familie sind die häufigsten Faktoren, die das familiäre Bild prägen.

Viele Kinder sind sich selbst überlassen und Gefahren ausgesetzt. Sie haben meist keine Tagesstruktur und sinnvolle Freizeitgestaltung, es mangelt an elterlicher Unterstützung in jeder Hinsicht. Die größte Not bereitet ihnen jedoch die emotionale Vernachlässigung. Sie sehnen sich nach Liebe, Anerkennung, Zuwendung und Zeit mit ihren Familien. Nicht selten versuchen sie ihre emotionalen Sehnsüchte zu stillen, indem sie bereits sehr jung sexuelle Beziehungen eingehen, nicht selten schwanger werden, mit dem Wunsch nach einer eigenen „besseren“ Familie, stundenlang in Chatrooms verweilen oder zu Suchtmitteln greifen.

Für diese Kids sind die Streetworker des Streetworkprojekts Zwickau oft die einzigen Personen, denen sie sich anvertrauen und von denen sie sich angenommen und ernst genommen fühlen mit ihren Fragen, Wünschen und Sorgen. Die Arbeit in ihrer Lebenswelt schafft große Nähe und Vertrauen. So können Entwicklungen, Probleme oder Gefahren frühzeitig wahrgenommen und auf sie reagiert werden.

www.streetwork-zwickau.de

Streetworkprojekt Zwönitz

Seit dem 1. Januar 2006 gibt es das Streetworkprojekt Zwönitz. Das Besondere daran liegt in der Arbeit direkt vor Ort, dort, wo sich Jugendliche treffen – vor Discountern, in Parks, an der Eisdiele, beim „Dönermann“, auf dem Schulhof, dem Bolzplatz und auf Parkplätzen. Durch das Nah-dran-sein, aber nicht auf die Füße treten, dem Wissen um ihre Interessen, die stetige Kontaktarbeit in ihrem Alltag, entstehen Zugänge zu ihren Lebenswelten sowie dauerhafte und vertrauensvolle Beziehungen zu den jungen Menschen, die Voraussetzung für alle Hilfe sind.

Seit Beginn des Projekts wächst die Einzelfallhilfe stetig und ist mittlerweile Arbeitsschwerpunkt: Vom Ansprechen eines jungen Alkohol- und Drogensüchtigen im Park, zum Mitgehen und Vermitteln in die Suchtberatung, parallelen Ermutigungen zur Rehaklinik hin zu dem freudigen Moment, genau diesen jungen Mann beim Streetworken kaum wiederzuerkennen, weil er sich körperlich so gut erholt hat.

Von jungen Menschen bis 27, aber auch von Eltern, Lehrern etc. wird auch weiterhin Hilfe in Bereichen der Schulverweigerung, Kindeswohlgefährdungen, Gewalt, Schulden, Berufsorientierung, Verhaltensauffälligkeiten, psychischen Störungen und verzweifelten Familiensituationen wahrgenommen. Die Methode der Straßensozialarbeit ist wichtig, weil nur so diejenigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen erreicht werden, die aufgrund ihrer Lernbiografie, ihres wiederholten Scheiterns oder auch wegen eigener Selbstüberschätzung bzw. -unterschätzung oft nichts mehr von dieser Gesellschaft erwarten, sich in eigenen Parallelwelten einrichten und nur so sozialer Ab-/Ausgrenzung und Verweigerungshaltung gegenüber der Gesellschaft entgegengewirkt werden kann.

BÄRENSTARK

Der Ortsverein Wuppertal des Blauen Kreuzes in Deutschland bietet mit BÄRENSTARK ein Projekt für Kinder aus suchtbelasteten Familien. Neben einem Spielangebot für Kinder findet auch Elternarbeit statt. In den Schulferien gibt es Zusatzangebote. Für Jugendliche gibt es „BÄRENSTARK 14 +", ein sechswöchiges Programm das zunächst zweimal jährlich angeboten wird. Zusätzlich gibt es eine regelmäßige Selbsthilfegruppe für Jugendliche.

BÄRENSTARK begreift die Erkrankung Sucht als ein Familienphänomen und will mit seinen unterschiedlichen Angeboten sowohl Eltern als auch Kinder und Jugendliche STÄRKEN!

http://www.blaukreuz-zentrum-wuppertal.de/seiten/3_beratungsstelle_baerenstark.html

Drachenherz

In Deutschland lebt etwa jedes sechste Kind in einer suchtbelasteten Familie. Es ist wissenschaftlich gut evaluiert, dass viele betroffene Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer familiären Situation psychisch stark belastet sind und daher zu einer Hochrisikogruppe für spätere Sucht- und/oder psychische Erkrankungen gehören. Daher setzen sich die Drachenherzmitarbeiter/innen mit Engagement für diese Kinder, Jugendlichen und deren Eltern/Familien ein.

Den Klienten und Klientinnen begegnen die Mitarbeiter von Drachenherz mit einer personzentrierten Haltung, die geprägt ist von Wertschätzung, Empathie, Echtheit und Achtsamkeit. Drachenherz möchte einen wichtigen Teilbeitrag in der psychosozialen Versorgung leisten, damit betroffene Kinder und Jugendliche psychisch gesund aufwachsen. Darüber hinaus möchte Drachenherz die Öffentlichkeit über die Lebenslagen Betroffener informieren und dafür sensibilisieren und bietet deshalb regelmäßig Fortbildungen und Informationsveranstaltungen an. Träger des Arbeitszweiges Drachenherz ist die Suchtberatungsstelle Marburg des Blauen Kreuzes in Deutschland.

http://www.blaues-kreuz-marburg.de/drachenherz

"Ich bin ich - das ist klasse"

Mit dem Projekt „Ich bin ich – das ist klasse“ unterstützt der Blaukreuz-Ortsverein Coburg Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien. Dass Sucht eine Familienkrankheit ist, ist mittlerweile nicht unbekannt. Was das aber im Einzelnen vor allem für die Kinder und Jugendlichen in diesen Familien bedeutet, lässt sich nur erahnen. Sie stehen tagtäglich unter einem hohen Druck, können sich auf Reaktionen und das Verhalten der Eltern nicht verlassen und sind zum Teil in allen Fragen des Lebens ganz auf sich allein gestellt. Wirklich Kind-Sein und sich altersgerecht und frei zu entwickeln ist da kaum möglich. Deshalb werden diese Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst suchtkrank, kriminell oder psychisch krank. Grund genug, um genau da anzusetzen und den Kreislauf zu durchbrechen.

Im Rahmen des Projekts bietet der Ortsverein Coburg wöchentliche Kleingruppen, in denen sich die Kinder austauschen können und im Spiel und durch pädagogische Begleitung ihre eigene Rolle in der Familie erkennen und verändern können. Vor allem das überzogene Verantwortungsgefühl für die Eltern und die eigenen Schuldgefühle sind Thema für die Gruppe und die intensive Einzelfallbetreuung. Außerdem lernt jedes Kind Schutzmaßnahmen für sich zu entwickeln und die eigene Persönlichkeit zu erleben. Wichtig ist immer der enge Kontakt mit den Eltern – die Förderung der Familie als Ganzes.

Dafür wird einmal im Monat ein Familiennachmittag und zusätzlich Hausbesuche, Elterngespräche und Familiengespräche angeboten.

http://www.blaues-kreuz.de/coburg/Jugend.htm

 

 

 

Startseite blu:prevent
Startseite blu:prevent
Die Angebote von blu:prevent
Die Angebote von blu:prevent