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Vorstellung des ECOR-Projektes

European Communities of Restoration
Alternative Formen im Strafvollzug und in der Nachsorge

Es gibt klare Anhaltspunkte dafür, dass Alternativen zum konventionellen Strafvollzug effektiver sind, weil sie die Rückfallquoten niedrig halten. Bei Entscheidungsträgern mangelt es derzeit jedoch noch an Kenntnis über bewährte Verfahren (sog. Best Practices) im Bereich dieser alternativen Herangehensweisen. Darüber hinaus gibt es keine europäischen Standards oder Benchmarks, wie solche Programme durchzuführen und zu überprüfen wären. Ohne derartige Standards werden alternative Methoden zum konventionellen Strafvollzug weiterhin nur eine Nebenrolle zu den bekannten und bewährten Verfahren spielen.

Das Projekt European Communities of Restoration (ECOR) entwickelt daher Lösungsstrategien für dieses Problem. Es widmet sich dem Austausch und der Entwicklung von Good Practices hinsichtlich der Verbesserung von Haftbedingungen, fördert Alternativen zum konventionellen Strafvollzug und entwickelt Nachsorgeprogramme. Das Projekt hat zum Ziel, eine in Lateinamerika erfolgreich angewandte Methode für Europa passend zu machen. Diese, unter der Bezeichnung Association for the Protection and the Assistance of the Convicted (APAC), bekannte Methode ermutigt die Teilnehmer, die Opferperspektive wahrzunehmen, eine Schul- oder Berufsausbildung zu absolvieren, Teamgeist zu entwickeln und mit Sport ihren Selbstwert zu erhöhen. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter leben eine positive Gruppenkultur vor und zeigen so, wie man Werte in einer Gemeinschaft lebt.

Film-Clip zum Wohnprojekt Suchtfrei leben

Der Film gibt einen kurzen Einblick in das ECOR-Pojekt "Wohngruppe Suchtfrei leben"

Logo ECOR-Projekt

Weitere Informationen finden Sie auch hier auf der Seite des ECOR-Projektes:

restorative-justice.eu/ecor/de/

Wir bedanken uns für die Förderung!

Flagge EU

Das ECOR-Projekt wird finanziell vom Programm für Strafjustiz der Europäischen Union gefördert.
Diese Inhalte unterliegen ausschließlich der Verantwortung der ECOR-Projektoartnerinstitutionen und spiegeln in keiner Weise die Ansichten der Euröpäischen Kommision wider.