Einmal nach Genf und wieder zurück
Auf den Spuren der Pioniere des Blauen Kreuzes
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Vom 17. bis 21. Mai 2007 machten sich acht Wattenscheider Blaukreuzlern zusammen mit 41 Vereinsgeschwistern aus dem Ruhrgebiet auf den Weg nach Genf, wo vor 120 Jahren das Blaue Kreuz seinen Ursprung fand. Pfarrer Louis-Lucien Rochat und sein wichtigster Mitarbeiter Pfarrer Arnold Bovet legten einst dort den Grundstein für die Arbeit des Blauen Kreuzes bevor sie 1995 auch Deutschland erreichte.
Offiziell begrüßt wurde die Delegation durch den Präsidenten des schweizer Blauen Kreuzes, Francis Gonseth.
„Die herzliche Aufnahme hat besonders imponiert“, lautete ein Fazit. Schon bei der Begrüßung im Blau Kreuz-Zentrum am ersten Abend standen die Genfer Spalier, um die Gäste aus dem Ruhrgebiet fünf Tage später ebenso wieder zu verabschieden.
Der Schwerpunkt der ehrenamtlichen Blaukreuz-Arbeit in Genf liegt in der Nachsorge, im alkoholfreien Miteinander bei Sport, Handwerk oder Theater, weniger in der Auseinandersetzung mit der Alkoholproblematik in Begegnungsgruppen, wie es Deutschland üblich ist.
Neben dem Besuch im „Maison de l´Ancre“ (im Ankerhaus), eine therapeutische Einrichtung und gleichzeitig alkoholfreies Hotel für jedermann und –frau stand auch der Besuch des „Eglise Evangelique libre de Geneve“, der Ort wo vor 120 Jahren alles begann.
Steffi Boyke



