|
|
|
 |
 |
 |
 |
AKTUELLES |
 |
|
|
|
|
|
|
Herzliche Einladung
Im Jahr 2012 kann der Blaukreuz-Ortsverein Eichstätt/Kipfenberg sein 25-jähriges Bestehen feiern. Die Vereinsgründung fand im Februar 1987 statt.
Aus Witterungsgründen wollen wir dieses Fest am
Sonntag, 6. Mai 2012
in Eichstätt gebührend feiern.
Folgender Programmablauf ist vorgesehen:
10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in der evang. Kirche Eichstätt,
12. 00 Uhr gemeinsames Mittagessen im Tagesheim Schottenau Eichstätt,
ab ca. 13.30 Uhr offizieller Teil mit Gesprächsrunde, Theaterstück, Lebenszeugnis, Musikalischem und Brauchtum. Lasst Euch überraschen.
Gesonderte Einladungen ergehen rechtzeitig.
Die Vorstandschaft des Ortsvereins Eichstätt/Kipfenberg möchte alle Interessierte, die sich unserer Blaukreuz-Gemeinschaft in Eichstätt und Kipfenberg verbunden fühlen, ganz herzlich dazu einladen.
|
|
|
|
Wie die Arbeit des Blaukreuz-Ortsvereins begann lesen sie hier:
1972 Allmonatlich besuchte ich in Eichstätt einen kleinen Leserstamm mit einer christlichen Zeitschrift. So kam ich auch immer wieder in eine Familie, in der es im Laufe der Zeit von mal zu mal chaotischer zuging, bis ich merkte, dass der Familienvater oft betrunken war. Hier begann mein Problem: Monat für Monat brachte ich eine christliche Zeitschrift ins Haus, aber Hilfe war das keine für diese Familie. Eines Abends, nach solch einem Besuch, kam ich wieder bedrückt nach Hause- Ich schaltete mein Radio ein. Da hörte ich in einer Sendung vom Blauen Kreuz Wuppertal über Alkoholismus. Ich wandte mich brieflich sofort an die angegebene Adresse, um Hilfe vermitteln zu können. Die Antwort kam schnell mit Adressen der nächstliegenden Ortsvereine und entsprechendem Infomaterial, aber auch mit einer freundlichen Ermutigung, doch eventuell zunächst selbst mit diesem Mann zu sprechen. So, da hatte ich nun den „schwarzen Peter“ – wie sollte ich das anstellen, wie diesen Mann ansprechen? – Tage vergingen. – Da war auch schon meine Zeitschrift wieder da. Ich machte mich wohl oder übel mit zitternden Knien auf den Weg, mit der Erwartung oder Befürchtung, von Herrn X (so nennen wir ihn jetzt) rausgeworfen zu werden. Was ich damals gesagt habe, weiß ich nicht mehr, aber eines bleibt mir unvergessen: die Augen dieses Mannes wurden groß und größer, und zum Schluss sagte er: „Kommen Sie doch bald wieder!“ Ich konnte dann mit Unterstützung des BK Schwabach Herrn X in eine Fachklinik für Alkoholkranke bringe, wo er eine erfolgreiche Therapie absolvierte. Damit sollte für mich die Sache erledigt und abgeschlossen sein. Jedoch Anfragen von außen von verschiedenen Seiten und ein beharrliche Rumoren aus meinem Inneren ließen mich nicht zur Ruhe kommen. So entschloss ich mich versuchsweise, 1973 an einem der ersten Seminare für freiwillige Suchtkrankenhilfe teilzunehmen. Damit hatte mich das Blaue Kreuz „total erwischt“, und ich begann, 1974 mit ersten Gesprächen in meinem Wohnzimmer. Später durfte ich beratende Gespräche auf Wunsch und Genehmigung meines damaligen Chefs, Herrn Chefarzt Dr. Jakob, auch im Krankenhaus Eichstätt führen. In meinem Wohnzimmer waren wir bald eine kleine Gruppe. Unterstützung bekamen wir von BK-Mitarbeitern aus Schwabach, Nürnberg und Gunzenhausen. 1976 baute einer der ersten Gruppenteilnehmer ein Haus in Eichstätt. Das ausgebaute Dachgeschoß stellte er den nun wöchentlich stattfinden Gruppentreffen zur Verfügung. 1979 stellte die Evang.-luth. Kirchengemeinde in ihrem zweiten Pfarrhaus einen Raum zur Verfügung, den die Gruppenmitglieder selbst ausgestalten konnten. Die Gruppe wurde größer, die Arbeit nahm zu. Ab diesem Jahr bekamen wir von der Bundesgeschäftsstelle Wuppertal die offizielle Anerkennung. Selbständige Blaukreuz-Begegnungsgruppe
1983 als das alte Krankenhaus frei geworden war, ermöglichte der Landkreis Eichstätt darin ein neues, größeres Domizil. In diesen schönen Räumlichkeiten, die wir alle auch nach der Renovierung und Umbenennung in Speth´scher Hof wieder beziehen konnten, entfaltete sich unsere Arbeit weiter unter der segnenden Hand Gottes. – der Wunsch nach einer Vereinsgründung wurde wach.
1987 am 15. Februar war es soweit: Mit einem schönen Gründungsfest begann unsere Vereinsarbeit. Noch in diesem Jahr schlug auch die Geburtsstunde der Begegnungsgruppe in Kipfenberg. Auf Anfrage und Anregung der Diplom-Sozialpädagogen Richard Nicol und Ludwig Schmidt vom Krankenhaussozialdienst nahmen wir gemeinsam entsprechende Kontakte mit der Gemeinde Kipfenberg auf. Dass wir relativ schnell die Arbeit beginnen konnten, verdanken wir der Evang.-luth. Kirchengemeinde in Kipfenberg, die uns mit großem, freundlichem Entgegenkommen ihre schönen Gemeinderäumlichkeiten zur Verfügung stellte. Unter der intensiven Mitarbeit von Ludwig Schmidt konnte sich die Gruppe rasch entfalten. Noch in diesem Jahr gab es eine zweite Gruppe in Eichstätt und eine Kindergruppe, und parallel dazu eine Bibelgesprächsgruppe 14-tätig, die sich inzwischen aufgelöst hat. 1993 am 13. März fand die Vorstandswahl mit Wechsel im Führungsstab statt. Dankbar konnte ich die Leitung in jüngere Hände legen. Bei aller ehrenamtlichen Helferarbeit wurde mir sehr oft bewusst, wie dringend in unserem Raum Fachkräfte. Fachkompetenz nötig wäre, und ich träumte einen beinahe aussichtslosen Traum von einer psychosozialen Beratungsstelle. Da kam 1995 die Anfrage und das finanzielle Angebot vom Sozialhilfebezirk Oberbayern für eine solche Stelle. Da die Bundesgeschäftsstele des Blauen Kreuzes i. D. bereit war, die Trägerschaft zu übernehmen, besteht seit dem 1. Januar 1996 die psychosoziale Beratungsstelle (PSB) in Eichstätt . Das erste Jahr der frischgebackenen PSB bedeutete sowohl für das Team der Beratungsstelle als auch für den kleinen und fast noch in den Kinderschuhen steckenden Ortsverein harte Pionierarbeit. Inzwischen sind die Anfangsschwierigkeiten durchgestanden, und wir wünschen einen guten Fortgang für alle Beteiligen, um suchtkranken Menschen die notwendige Hilfe zu geben. Eine große Hilfe, besonders in den ersten Entwicklungsjahren, waren die Besuche der Blaukreuz-Reisesekretäre.
Was ich mit zitternden Knien begonnen hatte, ist bei allen menschlichen Unzulänglichkeiten, Fehlern und Versagen, zu etwas Lebendigem herangewachsen, Das ist für mich ein einzigartiger Beweis für die unerschütterliche Gnade eines segnenden Gottes. Vor ihm kann und will ich nur staunen und danken.
Dora Murrmann
|
|
|
|
Bei der Mitgliederversammlung des Blaukreuz-Ortsvereins Eichstätt/Kipfenberg am 19. Februar 2011 wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder ausnahmslos in ihren Ämtern bestätigt.
Zur 1. Vorsitzenden wurde Frau Marion Enhuber einstimmig wieder gewählt. Ihr zur Seite stehen:
Stellv. Vorsitzende: Ulrike Trudel, Eichstätt
Kassiererin: Elisabeth Hopfinger, Eichstätt
Schriftführer: Herbert Plötz, Eichstätt
Beisitzer: Gabi Böswald-Rauth, Pfaffenhofen
Peter Janda, Dietfurt
Hedwig Oberbauer, Stammham
Marianne Markiewicz, Mörnsheim
Dieses engagierte Vorstandsteam wird in den nächsten 3 Jahren die Geschicke des Vereins – der übrigens im Jahr 2012 sein 25-jähriges Bestehen feiern kann - leiten. Der Verein will alkoholkranken und medikamentenabhängigen Menschen und deren Angehörigen Unterstützung und Hilfe bieten, den Weg a u s der Sucht zu finden. Zu den bestehenden Selbsthilfegruppen - Mittwoch in Kipfenberg, Donnerstag und Freitag in Eichstätt, jeweils 19.30 Uhr, Ostenstraße 31 a, Eichstätt, besteht ein Gesprächsangebot für Menschen mit Essstörungen sowie für Angehörige von Suchtkranken.
Nehmen Sie unsere Hilfe an!
|
|
|
|
|
Themen des akutellen Infohefts:
- Blaues Kreuz – was ist das eigentlich? - Aus dem Vereinsleben - Erfahrungsbericht - Abhängigkeiten- - Minderwertigkeit / Streitkultur und vieles mehr! Das Infoheft liegt in den Blaukreuz-Räumen des Ortsvereins aus. Auf Wunsch wird es auch verschickt: Tel.: 08421/89662 oder E-Mail: MarionEnhuber@gmx.de
|
|
|
|
Letzte Änderung am Montag, 6. Februar 2012
|
|
|
|
Am 28. Mai 2010 machten sich gutgelaunt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (mit Gästen aus Coburg und Rothenburg) – natürlich mit der Fa. PAWA-Reisen Kipfenberg - auf den Weg nach Chemnitz.
Der diesjährige Vereinsausflug führte uns ganz bewusst nach Chemnitz, da an diesem Wochenende - anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Blauen Kreuzes - das Bundestreffen stattfand.
Das Wetter war uns sehr hold. Bei unserer traditionellen Pause mit Kaffee, Butterbrezen und anderen Leckereien wärmte uns Sonnenschein. Die Regenschauer fielen nur, wenn wir uns im trockenen befanden. Ca. um 13.00 Uhr kamen wir in Chemnitz an und konnten uns einen ersten Eindruck von dieser wirklich interessanten Stadt verschaffen. Zügig ging´s auch gleich zu einer Stadtrundfahrt weiter. Im Anschluss daran konnten wir unsere Zimmer im Penta-Hotel „über“ der Stadt Chemnitz beziehen. Der Abend stand zur freien Verfügung.
Der Vormittag des Samstag, 26. Mai 2010, war ebenfalls zur freien Verfügung. Ob Shopping, Museumsbesuch, Spaziergang oder einfach nur im Cafe sitzen, alles war drin an diesem Vormittag und jedermann kam auf seine Kosten.
Am Nachmittag fuhren wir zum Messegelände zum Bundestreffen, das unter dem Thema „Unter Gottes Segen zusammenstehen – zusammengehen“ stand und das ganz großartig vom Blaukreuz-Bundesverband organisiert war -. Hier konnten wir viele Bekannte BK´ler treffen, an verschiedenen Workshops teilnehmen, `sich durch den „Bücher- und Lektürenwald“ schlagen usw.
Nach dem Abendessen kamen wir beim Konzert mit Andrea und Albert Frey in einen großen Kulturgenuss. Lieder zum Nachdenken, zum Mitsingen wurden geboten. Bei einigen Kinderliedern fühlte sich so manch einer in seine Kindheit versetzt. Einfach toll.
Bereits vor dem Frühstück konnten wir unser Geburtstagskind „Ulli“ mit einem Ständchen vor ihrer Zimmertür überraschen.
Den Höhepunkt bildete der Gottesdienst am Sonntag, 30. Mai 2010. Dr. Michael Diener, Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands, riss in seiner Predigt die Anwesenden einfach mit. Besonders beeindruckend war das gemeinsame Singen „ehemaliger Abhängiger“. Hier konnte ein „Haufen Wunder“, wie Herr Pfarrer Roth die „Freigewordenen“ einmal bezeichnet hat, beobachtet werden.
Alles in allem ein gelungenes Bundestreffen und ein wunderbarer Ausflug. (M. Enhuber)
|
|
Druckbare Version
|
|