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REGELN
 

In einer Selbsthilfegruppe gilt es aber auch, Regeln einzuhalten:
g
erade in der Phase der Sucht sind jegliche Regeln sowie ein geregelter Lebensrhythmus abhanden gekommen. Darum ist es von großer Bedeutung, sich wieder an gewisse Vorgaben zu halten. In einer SHG kann das eingeübt werden:



 
was in der Gruppe geschieht, ist streng vertraulich.
falls einen Teilnehmer etwas an der Gruppe stört, sollte er diese Beschwerde in der Gruppe, nicht außerhalb äußern.
Störungen haben Vorrang.
es liegt an jedem einzelnen Teilnehmer selbst, was er aus der Therapiegruppe macht.
es kann immer nur einer sprechen.
„Ich“ statt „Man“ oder „Wir“! Sprechen Sie in direkter Form.
Rückmeldung sollte möglichst unmittelbar und nicht in wertender Form erfolgen.
wenn Sie Rückmeldung erhalten: hören Sie zunächst nur ruhig zu und versuchen Sie nicht sofort etwas „klarzustellen“ oder sich zu rechtfertigen.
unterscheiden Sie zwischen Gedanken und Gefühlen, Tatsachen und Vermutungen.
Offenheit in der Gruppe erleichtert es voneinander zu lernen.
in einem Klima des Vertrauens wird es möglich, etwas zu riskieren und über die eigenen Grenzen hinauszugehen.



 

Wenn jedoch der betroffene (oder gefährdete) Suchtkranke sowie deren Angehörige es schaffen, sich einer Selbsthilfegruppe anzuvertrauen, ist der erste wichtigste Schritt zum Weg aus der Sucht erfolgt!


Der erste Schritt

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