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Begegnungsgruppe Haan |
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Jahresrückblick 2010
von Dorit Koop
Gerne schauen wir zurück auf die Veranstaltungen im Jahr 2010, die im Rahmen der Suchtkrankenhilfe durchgeführt wurden. Hier konnten wir Informationen sammeln und unser Wissen erweitern, beisammen sein, Gedanken austauschen, nette Menschen kennen lernen und auch zusammen feiern.
• Am 21. Januar waren Dorit und Gerhard zum Neujahrsempfang von dem Haaner Bürgermeister Knut von Bovert eingeladen.
• Am 15. April besuchte Peter Glöckl (Dipl.- Sozialpädagoge von der Beratungsstelle "stand up"), unser ehemaliger Gruppenbegleiter, die Begegnungsgruppe Haan. Das Thema des Abends lautete "Burnout- was kann ich dagegen tun?"
• Seit Ende Januar wird bei erhöhtem Gruppenbesuch die Gruppe in zwei Kleingruppen aufgeteilt.
• Vom 6.- 9.Mai beendeten Esther und Dorit mit einem Seminar unter Leitung von Ekkehard Reimann im Kloster Triefenstein/Main ihre Ausbildung zur Gruppenleiterin.
Am 17. Mai besuchte Jochen Becker die Gruppe mit dem Thema "Mauern und Masken".
• Am 24.Mai nahmen fünf Mitglieder unserer Gruppe an der Pfingstwanderung der Solinger Blaukreuzler und anschließendem Grillfest teil.
• Am 19. Juni nahmen Esther und Angela an einem Schulprojekt gemeinsam mit dem BK-Verein Solingen in Solingen teil. Thema: "Suchtpräventation in Schulen bei Jugendlichen", Referent war Dirk Höllerhage.
• Am 16. Oktober besuchten einige unserer Gruppenmitglieder das Tagesseminar mit Andrea Schmidt in Solingen. Das Thema lautete "Kommunikation und Selbstwert".
• Vom 5.- 7. November fand das Seminar S.o.G., Thema "Bewegung", in Altenkirchen unter Leitung von Horst Pfefferle und Reinhard Lahme statt. Hieran nahmen Angela, Annette, Dorit und Gerhard teil.
• Am 12. November stellten Esther, Dorit und Heinz die Arbeit des Blauen Kreuzes der Gruppe 60plus in der AWO Haan vor.
• Vom 26.-28. November verbrachte ein größerer Teil der Gruppe ein Adventwochenende in Holzhausen. Als Referenten hatten wir Hans-Gerd Hotz aus Duisburg mit dem Thema "Selbstzerstörung" eingeladen.
• Am 13. Dezember fand unsere jährliche Weihnachtsfeier statt.
Dankbar und zufrieden verabschieden wir uns von dem alten Jahr und wünschen uns für das kommende Jahr viel Freude, Kraft, Erfolg und Gottes Segen für unsere Arbeit in der Suchtkrankenhilfe.
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Haaner Wochenpost vom 04.Januar 2011
von Bettina Lyko
Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.
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Thematisiertes Wochenende der Blau-Kreuz-Gruppe Haan in
Holzhausen vom 26. bis 28. 11. 2010
von Angela Kosok, Bilder folgen
Endlich war es so weit, das langersehnte Wochenende in Holzhausen. Diesmal war die Gruppe richtig groß: Dorit, Gerhard mit Annette, Heinz, Doris, Esther mit Peter, Gertrud mit Meinhold, Helga und Uschi, die ihre Tochter Susanne mitbrachte. Hinzu kamen unsere Neuen, Anne und Dietrich, die schon ganz gespannt waren, ob es in Holzhausen wirklich so schön ist, wie wir alle Nach einigem Hin und Her hatten wir schließlich die Fahrgemeinschaften festgelegt.
Anne und ich fuhren allein. Freitag Mittag um 13.00 Uhr ging es los. Gutgelaunt fuhren wir in Richtung Wochenende. Den Weg kannte ich schon von den Fahrten zum Grundseminar. Anne genoss es, gefahren zu werden und hat mich die ganze Fahrt über unterhalten. Vorbei an verschneiten Wäldern hatten wir es schnell und problemlos geschafft. Ach war das schön – wieder „nach Hause“ zu kommen. Wir tranken erst einmal Kaffee, und ich führte Anne durch das Haus. Nach und nach trudelten alle gesund und wohlbehalten ein. Großes Hallo! Erst einmal auf die Zimmer, Betten beziehen und auspacken, dann ein kleiner Spaziergang – das tat gut! Um 18.00 Uhr gab es Abendessen, das wie immer sehr reichhaltig und abwechslungsreich war.
Für mich gab es eine freudige Überraschung. Da gleichzeitig Block 1 der Grundausbildung stattfand, traf ich meine Kursleiter Ralf und Winfried wieder.
Nach dem Essen machten wir es uns im Kaminzimmer gemütlich. Es musste das Christkind gewesen sein, das den Raum in kurzer Zeit in ein Weihnachtszimmer verwandelt hat. Wir machten eine kurze Vorstellungsrunde. Uschis Tochter Susanne kannte uns ja noch nicht. Aber das war kein Problem, Susanne war so aufgeschlossen und fröhlich. Es gab viel zu erzählen und der Abend verging schnell. Die spannende Frage blieb: Was wird der morgige Tag bringen, wenn wir das Thema „Selbstzerstörung“ bearbeiten wollten?
Am nächsten Morgen war die Landschaft weiß gepudert. Im Anschluss an das Frühstück, zu dem auch schon Hans-Gerd erschienen war, konnten wir mit unserer „Arbeit“ beginnen. Nach einer kurzen Einführung in das Thema sollten wir in Dreiergruppen ein Aquarium malen und uns selber als ein Fisch. Dabei durften wir nicht miteinander reden. Es war schon erstaunlich, wie sich jeder so als Fisch sah. Da gab es den schillernden dicken Fisch, einen Aal, einen giftigen Kugelfisch, viele kleine Fische und mehr. Ich malte mich als Seepferdchen. Gemeinsam haben wir anschließend die Fischdarstellungen besprochen. Mit Hilfe von Hans-Gerds Fragen haben wir viel über unser Selbst und das unserer Gruppenmitglieder erfahren. Es war schon sehr beeindruckend, wie Fisch und Personen zusammen passten. So verging der Vormittag mit dem Thementeil „Selbst“ sehr schnell. Nach dem ausgiebigen Mittagsessen und einer kurzen Pause waren wir auf den zweiten Teil „Zerstörung“ gespannt. Wir trugen gemeinsam viele Möglichkeiten der Zerstörung von Außen, aber auch von Innen zusammen. Diese Phase war sehr emotional, und ein jeder von uns fühlte sich mehr oder weniger betroffen. Da flossen dann auch mal ein paar Tränen. Wie gehe ich nun gegen die Zerstörung an? Sich selbst annehmen, lieben, Entscheidungen treffen, Ehrlichkeit und Visionen haben waren dann die Inhalte des Nachmittags, Themen, die noch lange nachwirken werden.
Am Abend waren wir alle geschafft, trotzdem verbrachten wir zusammen noch einpaar gemütliche Stunden mit Unterhaltung und Gesellschaftsspielen.
Sonntag, der Abschied naht! Es war der 1. Advent, und der Tag begann mit einem schönen Frühstück. Die Tische waren festlich gedeckt. Anschließend trafen wir uns zum letzten Mal im Kaminzimmer. Dort haben wir uns den Gottesdienst angehört (Kassette), der 2008 zur 20-Jahr-Feier der Blau-Kreuz-Gruppe Haan gehalten wurde. Ich war damals nicht dabei. Aber auch für die, die diesen Tag nicht miterlebt hatten, war diese Wiedergabe sehr beeindruckend.
Nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von Holzhausen. Mit vielen guten Wünschen für den Heimweg gingen wir auseinander.
Ein super Wochenende! Holzhausen ist wirklich schön!
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Blaukreuz-Seminar in Triefenstein/Main
Die Suchthelfer des Blauen Kreuz, Begegnungsgruppe Haan, nahmen an einer 4-tägigen Fortbildungsmaßnahme in Triefenstein am Main teil. Tagungsort war das dortige evangelische Kloster.
Dorit Koop und Esther Richter erarbeiteten mit 50 weiteren Suchtkrankenhelfern Konzepte, wie das Blaue Kreuz Alkoholkranke und deren Angehörige zeitnah erreichen kann. Die geistliche Atmosphäre des Klosters trug zu einem konstruktiven Gelingen bei. Durch die Fortbildungsmaßnahmen fördert das Blaue Kreuz mit 125-jähriger Tradition aktuelle Suchtkrankenhilfe. Einen Artikel finden Sie auch im Haaner Treff vom 19.05.2010 (Bitte Vollbildmodus aktivieren, linkes "Symbol")
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Jahresrückblick 2009
von Dorit Koop
Ein sehr erfreuliches, erfolgreiches aber auch arbeitsreiches " Blau-Kreuz-Jahr liegt hinter uns.
• Am 1.Advent 2008 feierte die Blau-Kreuz-Begegnungsgruppe ihr 20-jähriges Bestehen unter dem Motto: "Gottes Güte ist unsere Chance".
• Am 28. Januar berichteten Esther und Gerhard vor dem Sozialausschuss der Stadt Haan über die Arbeit und Belange der Begegnungsgruppe.
• Seit Ende Januar wird bei erhöhtem Gruppenbesuch die Gruppe in zwei Kleingruppen aufgeteilt.
• Am 18. Mai berichtete Dorit bei einem Schuleinsatz zur Suchtprävention mit Dirk Höllerhage, Blau-Kreuz-Jugendreferent, in der Realschule Erkrath-Hochdahl über ihre eigene Suchterfahrung.
• Seit August stellt sich die Gruppe wieder regelmäßig in der Landesklinik in Langenfeld vor.
• Am 14. August traf sich die Gruppe zahlreich zu einem Kennenlern - Grillnachmittag bei Esther, zu dem auch die Partner bzw. die Familien eingeladen wurden.
• Im August wurde eine Gruppenangehörige neues Blaues-Kreuz Mitglied.
• Vom 02. bis zum 04. Oktober verbrachte ein Teil der Gruppe ein thematisiertes Wochenende mit Hans-Gerd Hotz als Referent in Holzhausen.
• Am 26. Oktober wurde die neue Homepage unserer Gruppe unter "www.blaues-kreuz.de/haan" ins Netz gestellt.
• Am 6. November traf sich zum ersten Mal unsere neu gegründete "Frauengruppe".
• Am 2. Dezember wurde ein Artikel über unsere Gruppe im "Haaner Treff" veröffentlicht.
• Anfang Dezember wurde unser neuer Flyer fertig gestellt.
• Am 14. Dezember fand unsere jährliche Weihnachtsfeier statt.
Dankbar und zufrieden blicken wir auf das alte Jahr zurück und schauen zuversichtlich auf das Jahr 2010. Möge der Herr uns auch im neuen Jahr die Kraft für unsere Arbeit in der Suchtkrankenhilfe geben. Wir danken Gott für seine große Güte und bitten auch im neuen Jahr um seinen Segen hierzu.
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Frauengruppe der BG Haan Am Freitag den 06.11.2009 fand das erste Gruppentreffen der neu gegründeten Frauengruppe statt.
Sieben Frauen fanden sich ein, um einmal ganz "unter sich" zu sein. Dabei soll jedoch nicht die Vermutung aufkommen, dass das Hauptthema in der Kritik an den Männern bestände. Da Männer und Frauen ihre Probleme mit Suchtgefährdungen und Suchterkrankungen, mit Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit vielfach unterschiedlich verarbeiten, ist für viele Frauen die Frauengruppe ein Ort, wo sie über ihre frauenspezifischen Probleme sprechen können. Hier können sie ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse nennen und werden ernst genommen. Hier können sie lernen, sich wieder selbst als Frau zu schätzen.
Wir sieben Frauen hatten uns bei unserem ersten Treffen so viel von der Seele zu reden, dass wir gar nicht merkten, wie schnell die zeit verging. Da alles Gesprochene unter uns bleibt und nicht nach außen getragen wird, ist an dieser Stelle nicht mehr zu sagen, nur, dass wir uns über jede neue Teilnehmerin freuen. Sie ist herzlich willkommen.
Haan, im November 2009, Dorit Koop
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Das Vereinsportrait im Haaner Treff vom 02.12.09 von Susanne Schaper Hilfestellung bei Suchtkranken
Regel die gesamte Familie: Seit mehr als 20 Jahren können sich Hilfesuchende an das Blaue Kreuz in Haan wenden. Das Blaue Kreuz in Haan wurde 1988 gegründet und ist eine Selbsthilfegruppe auf christlicher Basis für Abhängigkeitserkrankungen. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Alkoholkranke und ihre Angehörigen, aber auch an Personen, die unter anderen Suchterkrankungen leiden. In gemeinsamen Gesprächen werden Lösungsmöglichkeiten aus der Sucht erarbeitet. Die Grenze, ob jemand alkoholsüchtig ist oder nicht, ist fließend. "Ein Anhaltspunkt ist es, wenn man morgens schon überlegt, wann kann ich heute anfangen zu trinken" erklärt Dorit, die die Haaner Gruppe des Blauen Kreuzes zusammen mit Esther, Heinz und Gerhard leitet. Weitere Indizien sind unter anderem heimliches Trinken oder Alkoholkonsum, um Hemmungen uns Spannungen zu überwinden. Jeden Montagabend findet im Untergeschoss des Gemeindezentrums der freien evangelischen Gemeinde ein Gruppenabend des Blauen Kreuzes statt. Die Teilnahme hieran ist ohne Voranmeldung für jeden offen und kostenlos. Zurzeit kommen rund 20 Menschen zu den Gesprächsgruppen. Wenn neue Gesichter auf einem Treffen erscheinen, beginnt der Abend mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Jeder nennt seinen Vornamen, sein Alter und in kurzen Worten seine Suchtbiografie oder die des Angehörigen. Gerhard nimmt seit etwa 20 Jahren an den Sitzungen teil. Durch familiäre Probleme ist er schleichend in den Alkoholismus abgeglitten, inzwischen kommt er seit vielen Jahren ohne Alkohol klar. "Heute bin ich in der Gruppe, um mein Wissen weiter zu geben", sagt er. Esther ist ebenfalls seit 20 Jahren dabei. Ihr Mann war damals innerhalb eines halben Jahres alkoholabhängig geworden: "Erst bin ich für meinen Mann gekommen, dann habe ich gemerkt: auch mir tut die Gruppe gut". Dabei zu bleiben, sich weiterhin mit der Krankheit auseinander zu setzen, auch wenn man trocken ist, ist für viele Gruppen- teilnehmer wichtig. "Ohne die Gruppe würde es mir schwerfallen, trocken zu bleiben" glaubt Meinhold. Besprochen werden auf den Gruppenabenden persönliche Probleme, aber auch vorher abgesprochene Themen, wie Angst, Selbstwertgefühl, Rückfälle oder man mit den Krisen umgeht. "Das sind Themen, die alle betreffen. Jeder kann sich gut in den anderen hineinversetzen. "Es hilft sehr, dass die anderen ähnliche Probleme haben", erzählt Dorit. Das gesprochene bleibt grundsätzlich in der Gruppe und wird nicht nach außen getragen. Das Blaue Kreuz arbeitet zusammen mit der Suchtberatungsstelle in Erkrath, der Fachklinik Curt-von Knobelsdorff in Radevorm- wald, der Fachklinik in Langenfeld, mit Ärzten, Krankenkassen und Behörden. Unterstützung bekommt die Gruppe von der Dachorganisation des Blauen Kreuzes in Wuppertal. Von hier aus werden auch Seminare angeboten, um sich beispielsweise zum Suchtkrankenhelfer ausbilden zu lassen. Das ist Voraussetzung für die Teilnahme an einer weiteren speziellen Gruppen- leiterschulung. Angeboten werden auch Seminare für Glaubens- und Lebensfragen, die in der Regel in Burbach-Holzhausen im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen, stattfinden. Auch zwischen Weihnachten und Neujahr finden dort Veranstaltungen statt. "Viele sind aus Einsamkeit alkoholabhängig geworden. Hier findet man Gemeinschaft in einer alkoholfreien Umgebung", erklärt Gerhard. Die Suchtkrankenhelfer und Gruppenleiter arbeiten ehrenamtlich, die Räumlichkeiten werden von der evangelischen Gemeinde zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen gibt Dorit Koop unter 02129/3459797.
Quelle: Haaner Treff, Verlagsgemeinschaft mbh&Co KG (Den Original-Artikel finden Sie hier)
"Willkommen bei Freunden" Wochenende in Holzhausen vom 02.10 bis 04.10.2009 der Blau-Kreuz-Begegnungsgruppe Haan ein Bericht von Angela Kosok (BG-Haan)
Wir, das heißt Gerhard, Annette, Dorit, Heinz, Doris, Helga, Ralf und ich (Angela) hatten ein Wochenende in der Familien-Freizeitstätte Holzhausen gebucht. Schade das nicht alle mitfahren konnten.
Am Freitag, den 02.10.2009 ging es los. Ich hatte mich schon die ganze Woche darauf gefreut.
Freizeitstätte Holzhausen
Leider verlief die Fahrt nicht so problemlos. Es war Wochenend- und Feiertagsverkehr. Staus und Unfälle hinderten uns ans Durchkommen. Da wurden 90 Minuten Fahrzeit locker 3 Stunden.
Als wir endlich ankamen, war ich erst einmal angenehm überrascht. Die Anderen kannten das Haus ja schon. Ich hatte es mir nicht so schön vorgestellt. Alles war so liebevoll gestaltet, draußen wie drinnen. Toll! Zum Glück bekamen wir noch etwas zu essen, das extra für uns noch einmal warm gemacht wurde.
Dann ab auf die Zimmer, Tasche auspacken und Betten beziehen! Unsere Zimmer hatten nicht nur Nummern, sondern auch Namen. Ralf hatte das Zimmer mit dem sinnigen Namen „Robbenplatte“, was genau zu ihm passte. Ich habe mich gefragt, wie so ein großer, kräftiger Mann in einem so „kleinen“ Bett schlafen kann.
Nach dem Abendessen haben wir uns im Kaminzimmer getroffen. Leider hatten wir kein Brennholz. Nach einem gemütlichen Abend fielen wir hunde- müde in unsere Betten.
Der nächste Morgen begann mit einem wunderbaren Frühstücksbüfett. So gestärkt konnten wir mit unserem Seminar beginnen. Das Thema lautete „Konflikt- und Kritikfähigkeit“. Unser Seminarleiter Hans-Gerd Hotz erweiterte das Thema noch um „Genussfähigkeit“ und „Kontaktfähigkeit“. Wir waren erstaunt über die Zusammenhänge und haben begeistert mitgearbeitet.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen gab es eine kleine Pause. Einige von uns nutzten diese für einen Spaziergang in die wunderschöne Landschaft. Das tat gut! Nach einem „Hallo-wach-Kaffee“ und noch besserem Kuchen arbeiteten wir weiter mit Hans-Gerd an unserem Thema. Alle waren mit Eifer bei der Sache und verzichteten sogar auf eine weitere Pause. Jeder von uns hat aus diesem Seminar neue wissenswerte Kenntnisse gewonnen und viel Stoff zum Nachdenken mitgenommen.
Im Anschluss gab es ein reichhaltiges Abendessen. Das hatten wir uns verdient!
Danach trafen wir uns wieder im Kaminzimmer und unterhielten uns über den Tagesverlauf. Dorit hatte Bälle mitgebracht, auf denen Fragen und Aufgaben standen. Derjenige, der den Ball fing, musste die Frage beantworten oder die Aufgabe erfüllen, auf die der rechte Daumen zeigte. Dabei kamen wir manchmal ganz schön ins Grübeln, aber auch ins Lachen. Der Abend verging sehr schnell, und wir waren schließlich alle müde vom vielen Zuhören und Erzählen.
Am Sonntag, unserem letzten Tag, gab es wieder ein fantastisches Frühstücksbüfett.
Anschließend nahmen wir an einem Gottesdienst teil, zu dem uns Tjard Jacobs, der mit einer Bibel-Freizeit-Gruppe im Hause war, herzlich einlud.
Bis zum Mittagessen hat es leider geregnet, so dass wir nicht mehr spazieren gehen konnten. Wir stöberten noch ein wenig in der Hausbücherei. Da wurde noch so manches Buch gekauft.
Nach dem Mittagessen machten wir noch ein gemeinsames Foto, und dann hieß es Abschied nehmen.
Wir beabsichtigen auf jeden Fall, solch ein Wochenende zu wiederholen. Es war einfach schön und unbesorgt. Lange werde ich an diese Tage denken.
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20Jahre Begegnungsgruppe Haan
Am 1. Advent, den 30. November 2008, feierte die Begegnungsgruppe Haan in der FeG Haan mit einem Festgottesdienst und anschließendem Brunch ihr 20-jähriges Jubiläum.
dem unter anderen auch die Vertreter der Stadt Haan, Frau Goetze und Herr Stracke, Frau Skonetzki von der Beratungsstelle Erkrath und der Vorsitzende vom Landesverband Rheinland Lothar Franzkowiak teilnahmen.
Pastor Stremel begrüßte die Besucher des Gottesdienstes zum 1. Advent mit dem Bibelwort aus Sacharja 9, Vers 9 "Siehe dein König kommt zu dir, ein Gerechter und Helfer".
Advent, Zeit der Erwartung und der Hoffnung. Auch das Blaue Kreuz vermittelt Hoffnung, Hoffnung für Alkoholkranke, deren Angehörige, Suchtgefährdete und Vertreter aller Personengruppen, die sich in der Suchthilfe engagieren, erklärte Pastor Stremel. Weiterhin informierte er über die Geschichte des Blauen Kreuzes, dessen Aufgaben und Angebote.
Nach dem Lied "Herr, du gibst uns Hoffnung, du änderst unser Leben" berichtete Esther Richter von der Blau-Kreuz-Gruppe Haan, wie sie diese Hoffnung erfahren hat. " Hinter jeder Sucht steckt eine Geschichte". Mit diesen Worten erklärte Esther Richter als Co-Abhängige, wie ihr Mann durch eine schwere Erkrankung, mit der er nicht fertig wurde, in die Alkoholabhängigkeit geriet. Esther wurde gesagt, dass es für ihren Mann keine Therapie mehr gab. Zunächst fühlte sie sich hilflos. Doch durch das Blaue Kreuz lernte Esther ihr Verhalten ihrem Mann gegenüber zu verändern, und sie wusste, das es bei Gott keine hoffnungslosen Fälle gibt. Esther betete, und Gott erhörte ihr Gebet. Bei Peter machte es "Klick" und er lernte in einer 9-monatigen Therapie ein zufriedenes und alkoholfreies Leben zu führen. Zum Abschluss riet Esther allen, die Freunde, Bekannte oder Verwandte mit Suchtproblemen haben, auf die Suchtkrankenhilfe aufmerksam zu machen und zu beten, die Chance Gottes anzunehmen, um ihr Leben zu verändern.
Den ganzen Bericht können sie hier nachlesen. Einen weiteren Bericht aus RP Online "Helfer haben Geburtstag" finden sie hier.
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