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Blaues Kreuz Leipzig e. V.
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Sie sind nicht suchtmittelabhängig. Aber ein Partner, die Kinder oder andere Familienmitglieder haben massive Probleme. Sie haben geredet, gedrängt und gedroht. Doch bisher hat sich die Situation nicht wesentlich geändert. Ohnmacht, Angst und Wut steigen in Ihnen auf. An Alkoholismus kann man leiden, ohne selbst süchtig zu sein. Vielfach unbewusst unterstützen Angehörige durch ihr Verhalten den Suchtmittelmissbrauch des Familienmitgliedes. Das bedeutet, die Auswirkungen der Krankheit werden verschlimmert und verlängert. Wie verhalten Sie sich richtig? Was könnte helfen? Gibt es einen Ausweg? Es wäre wichtig, dass Sie sich als Angehörige(r) über Suchtkrankheit genau informieren und Ihre Rolle in der Beziehung zum Betroffenen erkennen. Daraus könne sich Wege aus der Ohnmacht Ihrer Situation ergeben. Wir wissen durch lange Erfahrung in der Suchtkrankenhilfe um diese schwierige Situation der Angehörigen und bieten Ihnen Unterstützung an. |