Über Sucht

                                                        

                                                                 ALKOHOL
                                                        Vom Genuss zur Sucht


Alkoholische Getränke sind für viele Genussmittel. Sie gehören ganz Selbstverständlich zu unserem täglichen Leben. Kaum ein Fest, ein feierlicher Anlass, eine gemütliche Runde, in der nicht Alkohol konsumiert wird. Die meisten Menschen können damit auch gut umgehen. Und doch:
Über 2,7 Millionen Menschen in Deutschland trinken Alkohol in einem Maß, dass ihre Gesundheit ernsthaft gefährdet. 1,6 Millionen Menschen gelten nach Angaben der Deutschen Hauptstelle gegen Suchtgefahren e.V. (DHS) als alkoholkrank. Alkoholismus ist die häufigste Krankheit bei Männern zwischen 30 und 45 Jahren.
Warum?
Alkohol hat für viele Menschen positive Eigenschaften. Er wird als Entspannungs- und Zungenlöser in einer fröhlichen Runde ebenso gebraucht wie als Problemlöser und Seelentröster in schwierigen Zeiten. Die Grenze vom Genuss zur Sucht ist fließend, jedoch oft all zu schnell überschritten. Meistens ist sie da, wo der Gebrauch zur Gewohnheit und zum Missbrauch wird. Abhängig ist, wer ohne Alkoholkonsum nicht mehr leben kann. Alkoholismus ist eine Krankheit, die sich oft unbemerkt und schleichend entwickelt.



                                                                        WIE VIEL IST ZU VIEL?


Eine häufig gestellte Frage an die Fachleute betrifft die Grenze des risikoarmen bzw.
risikoreichen Alkoholkonsums.
Als Faustregel gilt: 
FÜR FRAUEN
:  - 20 Gramm (ein Glas Wein oder 0,5 Liter Bier) an drei bis vier Tagen pro Woche.
FÜR MÄNNER: - Rund 30 Gramm Alkohol an drei bis vier Tagen pro Woche.
Wer diese Grenze oft oder regelmäßig überschreitet, geht große Risiken ein, eine körperliche
und/oder psychische Abhängigkeit zu entwickeln.

 

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