BK-Logo
BlauKreuz-Verein Neustadt an der Aisch  

Geschichte des BlauKreuz-Vereins

Alkoholmißbrauch und Alkoholabhängigkeit waren und sind mit Abstand das Suchtproblem Nummer 1 in der Gesellschaft. Diese große Not vor Augen gründete der Schweizer Pfarrer Louis-Lucien Rochat am 21. September 1877 in Genf das Blaue Kreuz. Dazu war er bei einem Aufenthalt in England angeregt worden. Dort hatte er ehemalige Alkoholabhängige kennengelernt, die mit Gottes Hilfe von ihrer Sucht freigeworden waren und die sich verpflichtet hatten, keinen Alkohol mehr zu trinken.

Bei der Gründungsversammlung wurde den Anwesenden eine Unterschriftsliste vorgelegt. Darauf verpflichteten sich 28 Personen, selbst keinen Alkohol zu trinken und den Mißbrauch bei anderen zu bekämpfen. Die Anfänge waren mühsam. Nach einigen Jahren aber breitete es sich sehr schnell aus und kam auf dem Weg über die deutsche Schweiz auch nach Deutschland.

1885 entstand nach vorhergegangener Reise- und Vortragstätigkeit des Schweizer Pfarrers Arnold Bovet aus Bern der erste Blaukreuzverein auf deutschem Gebiet.

Geschichte des BlauKreuz-Vereins Neustadt an der Aisch

1978 kam es zur Gründung des Vereins in Neustadt an der Aisch durch Siegfried Markert, zusammen mit Günther Gebhardt.
Wir bieten eine offene Gruppenarbeit an.

Beschreibung unserer Arbeit:
Vorbeugende Hilfen
Seelsorge in Sinn-, Schuld- und Lebensfragen
Gesprächsgruppen
Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte des Trinkverhaltens
Information über den Verlauf der Suchtkrankheit und den Weg zur abstinenten
Lebensweise
Kostenregelung bei stationärer Entwöhnungsbehandlung
Zusammenarbeit mit allen notwendigen Fachdisziplinen
Einzel- und Familienberatung
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und mit keinerlei Verpflichtung verbunden

Es wird eine christlich ausgerichtete Hilfe für abhängige Menschen angeboten. Auch bei aller kompetenter Hilfestellung ist es uns wichtig, auf die umfassenden Hilfen durch die Zusagen Gottes hinzuweisen: "Ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt", die Bibel in Psalm 12, 6.
Unsere Angebote zielen auf dauerhafte strikte Suchtmittelenthaltsamkeit. Dazu wollen wir begleiten und beistehen. Es geht um die Verlängerung einer evtl. bereits vorhandenen Abstinenzphase. Wir bieten, wo es uns geeignet erscheint, eine schriftliche Enthaltsamkeitsverpflichtung an, die jemand "mit Gottes Hilfe" unterschreibt, damit ein Vorhaben auch konkret wird.
Außer den Besuchen unserer Begegnungsgruppen zur Stabilisierung können wir auf ein überörtliches Angebot von Besinnungswochen unseres Verbandes zurückgreifen. Wer unsere Angebote sucht, muss weder Mitglied sein noch sind konfessionelle Grenzen Vorbedingung.

Das nahe liegende "Blaukreuz-Haus Rauschenberg" ist eine selbständige Einrichtung mit stationärer Arbeit.

Letzte Aktualisierung: 1.Februar 2010