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Begegnungsgruppe Remscheid  

Geschichte der Begegnungsgruppe Remscheid

Alkoholmißbrauch und Alkoholabhängigkeit waren und sind mit Abstand das Suchtproblem Nummer 1 in der Gesellschaft. Diese große Not vor Augen gründete der Schweizer Pfarrer Louis-Lucien Rochat am 21. September 1877 in Genf das Blaue Kreuz. Dazu war er bei einem Aufenthalt in England angeregt worden. Dort hatte er ehemalige Alkoholabhängige kennengelernt, die mit Gottes Hilfe von ihrer Sucht freigeworden waren und die sich verpflichtet hatten, keinen Alkohol mehr zu trinken.

Bei der Gründungsversammlung wurde den Anwesenden eine Unterschriftsliste vorgelegt. Darauf verpflichteten sich 28 Personen, selbst keinen Alkohol zu trinken und den Mißbrauch bei anderen zu bekämpfen. Die Anfänge waren mühsam. Nach einigen Jahren aber breitete es sich sehr schnell aus und kam auf dem Weg über die deutsche Schweiz auch nach Deutschland.

1885 entstand nach vorhergegangener Reise- und Vortragstätigkeit des Schweizer Pfarrers Arnold Bovet aus Bern der erste Blaukreuzverein auf deutschem Gebiet.

Am 1.4.04 wurde die Begegnungsgruppe Remscheid des Blauen Kreuz Deutschland e.V. für Suchtkranke und ihre Angehörigen und suchtgefährdete Menschen gegründet.
Durch finanzielle Unterstützung der Inhaber bekannter Fachgeschäfte, der Stadtsparkasse Remscheid und der Krankenkassen war es möglich, in der Fußgängerzone – Alleestr. 89 – Gruppenräume anzumieten und einzurichten.

Einmal wöchentlich treffen sich zur Zeit ca. 10 Gruppenteilnehmer donnerstags von 19.30 h – 21.30 h zum Gespräch und Erfahrungsaustausch.

Die Gruppe wird ehrenamtlich von freiwilligen Suchtkrankenhelfern - die eine spezielle Aus- u. Weiterbildung absolviert haben – geleitet.
Im gemeinsamen Gespräch können Impulse gewonnen werden Krisensituationen und Lebensfragen suchtfrei zu bewältigen.

Da sich alle Gruppenteilnehmer zur absoluten Verschwiegenheit über die Gruppenthemen gegenüber Dritten verpflichten, kann jedes Gruppenmitglied vorbehaltlos über seine Situation sprechen.

Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, wenden Sie sich bitte an uns. Wir erteilen Ihnen gerne weitere Auskünfte.

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