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Impulsblatt füreinander

Leseprobe füreinander Januar/Februar 2019

Mit leichtem Gepäck und Kompetenz durchs neue Jahr

Tipps von Monika Bylitza

Mögen Sie Dienstreisen und wenn ja, wie sind Sie am liebsten unterwegs? Ich fahre gerne mit der Bahn. Wenn die Strecken zu weit sind, ist das Flugzeug für mich die ideale Möglichkeit, entspannt anzukommen. Das Leben und die Lebendigkeit der Flughäfen, die unterschiedlichen Menschen in den Warteschlangen und das Prickeln beim Starten und Landen sorgen bei mir für gute Laune.

Geduldsprobe im Unterwegssein

Nur eine Situation bringt mich regelmäßig auf die Palme. Nach der Landung kann ich es kaum erwarten, meinen Koffer vom Gepäckband zu nehmen, um zügig die letzte Strecke zum Hotel zu planen. Dann stehe ich voller Erwartung vor dem stillstehenden Transportband und warte ungeduldig darauf, dass es sich endlich bewegt, um die ersten Gepäckstücke frei zu geben. Irgendwie nehme ich es fast immer persönlich, wenn ich länger als der Durchschnitt warten muss.

Störungen auf der Zielgeraden

Es wäre durchaus möglich, dass mir mit meinem „Stresshirn“ folgendes passiert: Ich schnappe mir einen Koffer und stelle im Hotel fest, dass das Rechteck auf Rollen nicht zu mir gehört. Es sieht aus wie mein Koffer, aber der Inhalt ist eindeutig nicht meiner: Herrenkleidung in XXL und Schuhe in Größe 46. Puhh, das darf doch nicht wahr sein. Mal angenommen, diese Situation wäre real. Was würden Sie an meiner Stelle tun? Ich würde auf jeden Fall zum Flughafen fahren, meinen Kopf unter den Arm nehmen und den Fluggast um Entschuldigung bitten, der auf den Volltrottel mit seinem Koffer wartet.

Neuorientierung im Unterwegssein

Im Coaching schlägt mein Herz für Persönlichkeiten, die Neuorientierung in schwierigen Lebenssituationen suchen. Ihnen erzähle ich zu Beginn unserer Zusammenarbeit die fiktive Koffergeschichte und übertrage sie auf ihre Situation. Da ist jemand mit schwerem Gepäck unterwegs und lebt aus einem Koffer, den andere für ihn gepackt haben. Langeweile, mangelnde Perspektiven im Beruf, Burnout, Beziehungskrisen, Arbeitslosigkeit oder andere Themen sind überflüssige Gepäckstücke, die sich ungefragt breit machen. Es wird Zeit investiert, um Erwartungen zu erfüllen und für den Wunsch nach Anerkennung und Erfolg wird das eigene Leben verpasst. Schluss damit! Jede Neuorientierung auf der Lebensreise kostet zwar Kraft, aber fast immer lohnt sich die Mühe und das Gepäck wird leichter. Ein gutes Thema zu Beginn des neuen Jahres.

Mehr lesen in der füreinander 1/2019. Zur Bestellung

Die "füreinander" ist das Impulsblatt des Blauen Kreuzes und erscheint alle zwei Monate mit einer Auflage von 7.200 Exemplaren. Die füreinander behandelt Suchtthemen, legt aber auch großen Wert auf die Vermittlung christlicher Inhalte und wird gerne als Anregung für die Gruppenarbeit genutzt.

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