Selbsthilfe

Hilfsangebote

Handeln für die Bedürfnisse des Einzelnen

Unser Engagement gilt der Suchtvorbeugung ebenso wie der Hilfe für Suchtkranke, Angehörige und Gefährdete mit dem Ziel, eine gesunde und suchtmittelfreie Lebensweise zu erreichen. Wir orientieren unsere Konzepte und unser Handeln an den Bedürfnissen des Einzelnen.

    Kontinuierliche Weiterbildung und Praxisbegleitung der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern einen qualitativ hohen Standard.

    Unsere Angebote umfassen unter anderem:

    • Begegnung in alkoholfreier Atmosphäre
    • Information, Beratung, Selbsthilfe
    • Lebenshilfe auf biblischer Grundlage in Einzelgesprächen, Hauskreisen und Gruppen
    • offene Kinder- und Jugendarbeit
    • Prävention
    • ambulante und stationäre Rehabilitation
    • ambulant und stationär betreutes Wohnen
    • Bildungs- und Freizeitmaßnahmen
    • Öffentlichkeitsarbeit und Literatur
    • Mitarbeit in Gottesdiensten

    Gruppen und Vereine

    Die zentrale Arbeit im Blauen Kreuz geschieht in den rund 1.100 Angeboten der Gruppen und Vereine, in denen sich Betroffene und Angehörige austauschen können. Hier beginnt die Hilfe für Menschen, die noch keinen Kontakt zu professionellen Einrichtungen oder die eine Therapie bereits abgeschlossen haben.

    Suchtkranke  finden hier erste Informationen über die Krankheit und ihre Bewältigung sowie über therapeutische Einrichtungen, an die sie sich wenden können. Im Anschluss an die Therapie haben sie einen Raum, in dem sie den Prozess ihrer Genesung fortsetzen können. Jeder abstinent lebende Suchtkranke ist Mutmacher für diejenigen, die sich am Anfang ihrer Genesung befinden. Der gemeinsame Gruppenbesuch ist auch wichtig für die Teilnehmer, die schon viele Jahre abstinent leben. Sie bleiben sensibel für ihre Krankheit und erfahren durch eine starke Gemeinschaft Unterstützung in ihren Glaubens- und Lebensfragen.

    Auch Angehörige brauchen Hilfe. Viele Ehepartner und andere Familienmitglieder finden im Austausch mit anderen Angehörigen das Verständnis für ihre eigene Rolle im Suchtgeschehen. Sie haben in der Gruppe die Möglichkeit, an ihrer Beziehungsabhängigkeit (Co-Abhängigkeit) zu arbeiten und lernen, ihren Selbstwert wieder neu zu entdecken und ihren eigenen Weg aus dem verhängnisvollen Suchtsystem heraus zu finden.

    Die Begegnungsgruppen sind darüber hinaus offen für alle interessierten Menschen, die mehr über sich selbst wissen möchten und sensibler werden wollen im Umgang mit sich und anderen. Nicht der Alkohol ist das Hauptthema, sondern die Auseinandersetzung mit wichtigen Lebensfragen.

    Viele Gruppenteilnehmer und -teilnehmerinnen werden durch die Gemeinschaft gestärkt, mitunter sogar getragen. Die soziale Kompetenz, die durch die Sucht verloren gegangen ist, wird neu gelernt und zur Entfaltung gebracht. In der Gruppe können sie ihre Begabungen entwickeln oder neu entdecken. Die Gruppewird zu einem Ort, an dem Belastungen, Lebensprobleme und schwierige Erfahrungen angesprochen, be- und verarbeitet werden können. Grundlage des Miteinanders ist der Glaube an Gott, der durch Respekt, Wertschätzung und liebevolles Interesse am Gegenüber erfahrbar wird. Die Gruppenleiter haben in der Regel eine Suchtkrankenhelferausbildung absolviert, damit sie in der Lage sind, den Menschen, die in ihre Gruppen kommen, angemessen zu helfen.

    Begegnungsstätten

    Das Blaue Kreuz unterhält in verschiedenen Regionen:

    • Alkoholfrei geführte Cafès
    • Jugendbegegnungsstätten als präventive Jugendeinrichtungen
    • Eine Familienferienstätte als Erholungs- und Schulungszentrum

    Suchtberatungsstellen

    Blaukreuz-Beratungsstellen bieten Suchtkranken und Angehörigen qualifizierte und konkrete Hilfe an.

    Gemeinsam wird mit ihnen individuell ein Weg aus der Sucht gesucht und besprochen. Hierbei spielt die gesundheitliche und familiäre Situation der Betroffenen sowie ihr soziales Umfeld eine entscheidende Rolle.

    Die Arbeit der Beratungsstellen hat folgende Schwerpunkte:

    • Einzel- und Gruppengespräche
    • Erstellung eines Behandlungsplans
    • Einleitung und Behandlung von ambulanten oder stationären Therapien
    • Ambulante Therapien (nicht alle Blaukreuz-Beratungsstellen bieten sie an)
    • Nachsorge
    • Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und anderen Trägern der Suchtkrankenhilfe vor Ort
    • Allgemeine Informationen in der Öffentlichkeit über Suchtprävention, Suchtmittelmissbrauch und Hilfsmöglichkeiten

    HILFE IN IHRER NÄHE
    Verbände und Beratungsstellen

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