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Burg Teck und Sibyllenhöhle

Weinstadt

Hinauf zur Burg Teck und zur Sibyllenhöhle!

Bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur machten wir uns mit Bahn und Bus auf den Weg nach Bissingen. Über Wiesen ging es im Zickzack-Kurs stets bergauf zur Burgruine Teck. Obstbäume mit leuchtend roten Früchten säumten den Weg.

An der Burgruine angekommen, stärkten wir uns mit unserem Rucksackvesper und genossen Kaffee und Kuchen im Wanderheim. An dem wunderbaren Rundblick ins Umland konnten wir uns gar nicht sattsehen.

Nach einem Abstecher zur Sibyllenhöhle machten wir uns an den steinigen und etwas rutschigen Abstieg durch Wald und Wiesen nach Owen. Glücklich und heil am Bahnhof in Owen angekommen, versüßte uns Otto mit seiner Mundharmonika die Wartezeit auf das Oberlenninger Bähnle.

Sage über die Sibyllenhöhle!

In der Sibyllenhöhle fand man rund 2000 Skelettreste von Höhlenlöwen und Höhlenbären. Der Sage nach lebte in ihr einst eine Frau mit Nahmen Sibylle. Sie konnte die Zukunft voraussagen und Krankheiten heilen. Mit Ihren Fähigkeiten half sie den Menschen in der Umgebung. Ihre drei Söhne, die auf den Burgen der Umgebung lebten, waren ganz anders geartet. Es waren wilde und böse Raubritter, die die Menschen tyrannisierten und Ihnen Ihr Hab und Gut wegnahmen. Die Mutter war darüber sehr traurig und verzweifelt. Eines Tages spannte sie ihre schwarzen Katzen vor Ihre Kutsche und flog durch die Lüfte davon. Zur Erinnerung hat sie den Bauern dort, wo ihre Kutsche den Boden berührte, eine besonders gute Erde hinterlassen. Diese mehrere hundert Meter lange, besonders fruchtbare Spur, nennt man "Sibyllenspur".

Annette Grohnert

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