Aktiv gegen Sucht

Unter dem Titel Aktiv gegen Sucht hat das Blaue Kreuz ein neues Projekt im Bereich der Verbands- und Selbsthilfearbeit gestartet. Das Projekt hat zum Ziel, suchtmittelfreie Begegnungsorte für Menschen mit Suchterkrankungen via Sport zu schaffen. Dass aktivitätsorientierte Selbsthilfe wirksam ist, zeigen die Erfahrungen aus Bochum (SportCafé), Solingen und Radevormwald (Bogenschießen), Köln (Blaue Biker) und Aktivitäten an anderen Orten.

Diese Begegnungsorte ermöglichen es, dass von Sucht mittelbar und unmittelbar Betroffene in Kontakt und ins Gespräch kommen. Durch aktivitätsorientierte Selbsthilfe wollen wir insbesondere die Menschen erreichen, die vom klassischen Selbsthilfeformat im Gesprächssetting nicht angesprochen werden. Bewegung ermöglicht es, Erlebnisse und Resonanzen zu spüren, die anschließend in Reflexionsphasen vertieft werden können. Somit bietet das Angebot auch eine Brücke zur gesprächsorientierten Selbsthilfe sowie zur beruflichen Suchthilfe. Zudem können auch Familienangehörige, Kinder sowie Freunde und Freundinnen/Peers in das Selbsthilfeangebot integriert werden.

Das Projekt unterstützt dabei Ehrenamtliche vor Ort, dieses Angebot aufzubauen, sich zu vernetzen, das Marketingkonzept zu nutzen usw. Auf dem Festival 2025 “Aufwind+” gab es dazu einen Bewegungs- und Sport-Bereich “Aktiv-Arena” zum Mitmachen.

Kontakt: Frank Meier  E-Mail 

Impressionen vom Festival Aufwind + 2025

Aktiv-Arena

Starte eine Selbsthilfegruppe – Aktiv gegen Sucht!


Du hast Lust, dich ehrenamtlich zu engagieren und Selbsthilfeangebote für Menschen mit Suchterkrankung aufzubauen?
 

Wir unterstützen dich dabei!

Mit "Aktiv gegen Sucht" kombinierst du sportliche Aktivität mit Sucht-Selbsthilfe.
Ob Laufgruppe, Fitness-Treff oder Outdoor-Sport: Werde Teil einer starken Gemeinschaft, erlebe suchtfreie Zeiten und gestalte die Selbsthilfe aktiv mit!

Schreib eine E-Mail 

Sucht-Selbsthilfe mittels sportlicher Aktivität ist ein Angebot für Menschen mit Suchterkrankung, die vielleicht keinen Zugang zu klassischen Selbsthilfegruppen gefunden haben, weil ihnen möglicherweise der Gesprächsrahmen nicht hilfreich erscheint. Jedoch wird auch in aktiven Selbsthilfeangeboten miteinander gesprochen. Vor und nach dem Sport, sogar in der Umkleide. Das hilft.

Wir wollen mit den Selbsthilfeangeboten mittels sportlicher Aktivität Begegnungsräume schaffen. Echte, vertrauensvolle und verständnisvolle Gemeinschaft - das ist eine der Stärken der Selbsthilfe. Jeder Mensch hat das Potential zu dieser Gemeinschaft beizutragen. 

Das Gute ist, bei sportlichen Aktivitäten können auch die Kinder teilnehmen. So erleben Eltern und Kinder gemeinsame, suchtfreie und erlebnisreiche Zeit. Die Kinder sind oft die Leidtragenden in von Sucht betroffenen Familien, die niemand hört.

Gute Beispiele

Bochum

Tischtennis, Hallenfußball, Badminton, Mehrgenerationensport/Fitnessgymnastik

Solingen

Bogenschießen

Stuttgart

Klettern und weitere Angebote

Frank Meier
Projektleitung
Projektförder Aktiv gegen Sucht
Das Projekt "Aktiv gegen Sucht" wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V durch die BARMER Krankenkasse gefördert.