Seit 2001 fördern wir jedes Jahr Projekte, Initiativen und Angebote

Förderungen im Jahr 2026

Pflege- und Adoptivelterninitiative Solingen: 3.000 €

Für die Anschaffung eines Therapiepferdes für die Arbeit mit Kindern, die von FASD betroffen sind.

Förderungen im Jahr 2025

blu:prevent: 15.500 €

„Toolbox“ für Kinder aus Suchtfamilien als Bundle mit verschiedenen Elementen: Module, Webinare, Printmaterialien.

Blaukreuz-Zentrum Coburg: 3.000 €

Drachenherz, ein Gruppenangebot für Kinder aus von Sucht belasteten Familien.

Förderungen im Jahr 2024

Blu:prevent: 10.000 €

Entwicklung neuer Themenpakete für Fachkräfte.

Blaukreuz-Zentrum Coburg: 10.000 €

Drachenherz, ein Gruppenangebot für Kinder aus von Sucht belasteten Familien.

Förderungen im Jahr 2023

Kleine Held:innen

5.000 € für direkte pädagogische Arbeit mit Kindern aus von Sucht belasteten Familien in Coburg

Wöchentliche Kinder-Programme in Coburg, die Selbstbewusstsein fördern und Mut machen für ein suchtfreies Leben.

blu:prevent

10.000 € für die Entwicklung neuer Medien

Das Team bluprevent hat ein neues Webportal entwickelt Blu:Base.

Pflege- und Adoptivelterninitiative Solingen e. V.

2.000 € für ein Zirkusprojekt

Ein 6-tägiges Zirkusprojekt für Kinder mit Fetalem Alkohol Syndrom unter Anleitung von Zirkuspädagog:innen und weiteren pädagogisch geschulten Mitarbeitenden.

Förderungen im Jahr 2022

Kleine Held:innen

10.000 € für direkte pädagogische Arbeit mit Kindern aus von Sucht belasteten Familien in Coburg

Wöchentliche Kinder-Programme in Coburg, die Selbstbewusstsein fördern und Mut machen für ein suchtfreies Leben.

 

blu:prevent

15.000 € für die Weiterentwicklung des Präventions-Materials

Das Team blu:prevent hat zum Thema Cannabis einige Informationen bereitgestellt als Broschüre und natürlich digital.

Förderungen im Jahr 2021

Drachenherz Frankfurt

22.500 € für Kinder suchtkranker und/oder psychisch kranker Eltern

Mit der finanziellen Unterstützung soll ein Angebot in Frankfurt aufgebaut werden. Das Programm Drachenherz gibt es bereits an weiteren Standorten.

blu:prevent

17.500 € für innovative Suchtprävention

Das Team blu:prevent ist immer wieder innovativ tätig, um zeitgemäß und in attraktiver Sprache, Jugendliche für das Thema Abhängigkeit und dessen Gefahren zu sensibilisieren.

Förderungen im Jahr 2020

BLU:APP

blu:prevent entwickelt sich laufend weiter. Im Jahr 2020 wurde beispielsweise die BLU:APP upgedatet.

Kleine Held:innen

Ein Projekt des Blauen Kreuz in Coburg

Beratung und Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche.

Förderungen in den Jahren 2017-2019

In der Vergangenheit hat die Stiftung verschiedene Projekte mit eher kleineren Fördersummen unterstützt, z. B. im Jahr 2016. Zukünftig möchte die Stiftung gezielt ein Projekt über drei Jahre mit einer entsprechend größeren Summe fördern, um mehr bewegen zu können.

Das Präventionsprojekt www.bluprevent.de wird gefördert.

Förderungen im Jahr 2016

1. Streetworkprojekt Zwickau: 3.000 €

Die Arbeit richtet sich an Jugendliche, die von bestehenden Einrichtungen der Jugend- und Sozialarbeit nur ungenügend erreicht werden bzw. von diesen nicht erreicht werden wollen. Die Straßensozialarbeit wendet sich insbesondere an aggressive und verhaltensauffällige, suchtgefährdete oder straffällig gewordene junge Menschen. Das Projekt kooperiert mit den unmittelbar vorhandenen Jugendhilfeeinrichtungen und allen hierfür „signifikanten Bezugspersonen und -gruppen”.

2. Jugendbegegnungsstätte Lößnitz: 3.000 €

Offene Jugendarbeit unter dem Leitspruch „Offen für alle aber nicht für alles" wird Raum für Begegnung, gemeinsames Spielen, Sport und auch ernsthafte Gespräche geboten. Kinder und Heranwachsende erhalten Impulse durch unterschiedliche Freizeitaktivitäten. In der “Oase” gestalten Kinder und Jugendliche ihre Freizeit miteinander, bekommen Anregungen für eine sinnvolle Lebensorientierung und bei Bedarf auch Beratung und Einzelfallhilfe. Mit dem integrierten Streetworkprojekt werden auch Jugendliche erreicht, die (noch) keinen Bezug zur “Oase” haben, seit 2009 mit einem kleinen Schülercafé und „Mobile Jugendarbeit in der Schule" inzwischen auch regelmäßig an der örtlichen Mittelschule.

3. Streetworkprojekt Lößnitz: 3.000 €

In Kooperation mit der Jugendbegegnungsstätte Lößnitz. Konzeptionell identisch mit dem Streetworkprojekt Zwickau (siehe 1.)

4. Streetworkprojekt Zwönitz: 3.000 €

Die Straßensozialarbeit richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, deren überwiegender Lebensraum die Straße ist. Sie richtet sich somit an verhaltensauffällige oder aggressive, suchgefährdete oder straffällig gewordene junge Menschen. Aus der Straßensozialarbeit heraus - verbunden mit der Wahrnehmung der Bedürfnisse der Kinde und Jugendlichen erwachsen unterschiedliche Projekte und konkrete Einzelfallhilfe. Das Kontaktbüro hat sich sowohl zur Anlaufstelle entwickelt, dient aber ebenfalls als Rückzugsort für Beratungen. Zum Arbeitsschwerpunkt des Streetworkprojektes hat sich die Beratungs- und Einzelfallhilfe entwickelt. Sowohl Jugendliche und junge Erwachsene als auch deren Bezugspersonen wenden sich mit unterschiedlichsten Problem- und Krisenkonstellationen beständig und weiter zunehmend an das Streetworkprojekt.

5. Kinder- und Jugendvilla Xtra Dry / Schwelm: 3.500 €

Das Xtra Dry betreibt suchtpräventive und integrative Kinder- und Jugendarbeit in für die Zielgruppe speziell eingerichteten Räumen. In der Jugendbegegnungsstätte wird Jugendarbeit in vielen Bereichen von den Jugendlichen selbst gestaltet. Das Xtra Dry bietet daneben weitere Angebote wie z. B. Kinderstunde, Hausaufgabenhilfe, Projektwochen und Elternfrühstück incl. Vorträgen zu Suchtprävention und Erziehungsfragen an. Die Ziele der Arbeit liegen in der Stärkung des Selbstwertgefühls durch sinnvolle Freizeitangebote, in der Vermittlung sozialer Kompetenzen, der Hilfestellung zur Gestaltung eines zielorientierten, sucht- und gewaltfreien Lebens und in der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Suchtproblematik unter Kindern und Jugendlichen.

6. blu:prevent der Kinder- und Jugendvilla Xtra Dry: 3.000 €

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein spannendes, lehrreiches und nachhaltiges Schulprogramm zur Alkohol- und Drogenprävention entwickelt, welches seit 2004 an bundesweiten Schulen erfolgreich durchgeführt wird. In Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige vermitteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jeweils drei bis vier Schulstunden den Schülerinnen und Schülern die Gefahren die durch Alkohol- und Drogenkonsum entstehen. Durch (Internet-) Seelsorge gibt es nachhaltige Kontakte.

7. „Zoey"-Spielfilmproduktion: 5.000 €

Produktion eines 25-minütigen szenischen Kurzfilms. Der Film soll den ehrenamtlich Mitarbeitenden anschauliches und aussagekräftiges Arbeitsmaterial für ihr präventives Wirken in der Gesellschaft bieten  u. a. bei der Gestaltung von präventiven Veranstaltungen in Schulen und in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, so werden Lehr, und Erziehungskräfte auf den Unterstützungsbedarf der gesunden Familienangehörigen aufmerksam gemacht. Ärzte und Therapeuten sollen sich durch den Film ebenso auf den Unterstützungsbedarf aufmerksam gemachten werden. Dabei erhofft sich das Blaue Kreuz, durch die differenzierte Darstellung der Lebenswelt von Sucht mitbetroffene Kinder die Öffentlichkeit nicht nur kognitiv, sondern ebenso emotional zu erreichen.

8. Familie im Blick / Coburg: 2.500 €

Aufgrund der Heterogenität der Auswirkungen einer elterlichen Suchtproblematik und der möglichen Reaktionen der betroffenen Kinder müssen auch die Hilfsangebote dementsprechend möglichst vielfältig und breitgefächert sein. So gibt es individuelle Angebote wie Hausaufgabenbetreuung und Förderung motorischer Fähigkeiten, eine wöchentliche Kindergruppe und eine Jugendgruppe. Mit diesen Angeboten werden Kinder und Jugendliche dabei unterstützt ein eigenes Wert- und Normempfinden aufzubauen, selbstständig zu werden und Zugang zu den eigenen Gefühlen zu erlangen bzw. sich mit diesen auseinanderzusetzen. Ebenso gibt es bedarfsgerechte Angebote für Eltern, wie Elternberatung und Familiennachmittage. Des Weiteren werden Präventionsseminare für verschiedene Schulklassen und Kindergärten durchgeführt, ebenso Schulungen von Erziehern und Lehrern.

9. Bärenstark / Wuppertal: 1.500 €

Bärenstark, das sind unterschiedliche Angebote, die die Erkrankung Sucht als ein Familienphänomen begreifen und daher denn Anspruch haben, sowohl Eltern als auch Kinder und Jugendliche zu stärken. Neben den Angeboten für Familien mit parallel stattfindender Eltern- und Kindergruppe und dem Treff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren, werden in den Schulferien Projekttage für alle Kinder ab 6 Jahren angeboten. Ebenso wird es Präventionsangebote an und für Wuppertaler Schulen geben.

10. „Hand in Hand" Patenschaftsprojekt Suchthilfe Wetzlar e. V.: 2.000 €

Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 2 bis 16 Jahren, von denen mindestens ein Elternteil suchtkrank ist. Angesprochen werden Familien, die von der Suchthilfe Wetzlar e. V. beraten, behandelt oder betreut werden und wurden. Ziel des Projektes ist es:

  • Kinder von Suchtkranken präventiv zu stärken
  • Eine längerfristige, stabile und verlässliche Beziehung anzubieten
  • Den Kindern alternative Verhaltensmodelle vorzuleben und Hilfestellung zu geben, um sowohl akute wie auch dauerhafte Belastungssituationen effektiver bewältigen zu lernen
  • Durch die Patenschaft für die Kinder auch die Eltern, insbesondere alleinerziehende Elternteile, im Familienalltag zu entlasten und zu unterstützen

Geplant ist, 10 ehrenamtliche Patenschaften kontinuierlich durchzuführen. Die Patinnen und Paten treffen sich in der Regel einmal pro Woche mit dem Kind, schenken ihm Zeit, in der die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes im Vordergrund stehen. Im Rahmen des Projekts werden zur Ermöglichung von Freizeitaktivitäten und zur Erstattung der Fahrkosten monatlich 30 € pro Patenschaft zur Verfügung gestellt. Das Projekt ist zunächst auf 6 Monate angelegt. Mögliche Patinnen und Paten werden in einer Schulung auf Ihre Tätigkeit vorbereitet.

11. Theaterspiel Große Freiheit, Freundeskreis Gescher: 1.000 €

Das Sucht(selbst)hilfe- und Präventionsangebot gründet darauf durch Theaterspiel die kreativen Potenziale von Kindern aus von Sucht betroffenen Familien und Nicht-Betroffenen zu aktivieren um Prozesse eines anderen Selbst- und Fremdverhältnisses in Gang zu setzen. Es werden Spiel-, Handlungs-, rückzugsräume geschaffen, damit sich Kinder und Jugendlichetreffen, austauschen, aussprechen und zu sich selbst kommen können. Der Ansatz verlässt die traditionellen Denkschemen der Damage-Modelle und setzt die eigene subjektive Wahrnehmung der Betroffenen und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zur Veränderung der „eigenen Rolle" ins Zentrum seiner Hilfs- und Präventionsarbeit. Belastungen zu bewältigen ist dabei kein Akt, den die/der Betroffene allein vollziehen kann, sondern ein Begreifen und Wieder-Erlernen von Beziehung und Sich-In-Beziehung setzen: zur Situation, zu sich selbst und zu anderen. Theater-Spielen und ein Sich-Ausdrücken Können durch künstlerische Mittel helfen, Perspektiven zu erweitern, Damit sich die Betroffenen nicht länger in der Opfer-Rolle empfinden und diese als notwendig für ihr eigenes Dasein begreifen. Mit der Projektförderung soll die Aufführung des Stückes „Machtlos" weitergeführt und neue Angebote erstellt werden.

12. Onlinesucht-Seminarfahrt Politischer Jugendring Dresden e. V.: 500 Euro

Die wöchentlich stattfindende Onlinesuchtgruppe wird derzeit von bis zu 14 Betroffenen besucht. Als hilfreich in der Beratung und Behandlung der Betroffenen hat sich vor allem ein Mix aus gesprächstherapeutischen Gruppenangeboten und erlebnispädagogischen Aktivitäten erwiesen. Ziel der gruppentherapeutischen Arbeit ist die Reflexion der auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren für das süchtige Verhalten sowie die Erarbeitung konstruktiver und medienkompetenter Verhaltensalternativen. Auch die erlebnispädagogischen Aktivitäten können viel bewirken. So eröffnen sie Menschen die Möglichkeit ein neues Erfahrungsfeld zu erschließen. Dabei wirken unmittelbare Erfahrungen im Gegensatz zu „Ersatzerlebnissen" eindringlicher, direkter sowie nachhaltiger. Geplant ist eine Gruppenexkursion mit der Gruppentherapeutin nach Berlin, um dort u. a. ein Treffen mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zu realisieren und die medienpolitische Sprecherin der Grünen zu treffen, um die Onlinesucht in den Fokus ihrer Wahrnehmung zu rücken. Der Besuch des Computerspielmuseums, das eine Auseinandersetzung mit dem Medium Computer und der virtuellen Welt liefert, rundet die Exkursion ab.