In unserer Begegnungsgruppe treffen sich Menschen, die selbst oder als Angehörige von einer Suchterkrankung betroffen und ernsthaft an einer abstinenten Lebensweise interessiert sind.
In unseren Gruppenstunden werden fachliche Themen zu Sucht oder praktische Lebensfragen besprochen. Auch der christliche Glaube hat seinen Platz.
An erster Stelle steht der Suchtkranke mit seinen Problemen. Ein wertschätzender und respektvoller Umgang untereinander ist uns ein wichtiges Anliegen.
In einem unserer Treffen haben wir gemeinsam überlegt, mit welchem Sinnbild sich die Gruppe vergleichen lässt.
Für Einige ist sie wie ein Anker, der Halt gibt in den Stürmen des Alltags und vorm Untergang bewahren kann. Man wird mit all seinen Sorgen und Nöten verstanden, ohne viel erklären zu müssen.
Andere vergleichen die Gruppe mit einer Festung. Sie bietet einen geschützten Rahmen, in dem sich jeder öffnen darf. Nichts, was in der Gruppe besprochen wird, soll nach außen dringen.
Manchem gefiel auch der Vergleich mit einem Baum. Jeder kann von den Erfahrungen der Anderen profitieren und wachsen.
Natürlich kann die Gruppe auch wie eine Insel sein. Sie ermöglicht eine Auszeit vom Alltagstrott. Ich kann zu mir finden aber auch lernen, mich selbst auszuhalten.
Ich persönlich fand den Vergleich mit einem Rummelplatz zutreffend. Ganz verschiedene Menschen, unabhängig von Konfession und Weltanschauung treffen aufeinander. Jeder ist willkommen. Manchmal wird laut diskutiert, oft auch fröhlich miteinander gelacht.
Unsere Treffen beginnen mit einer Andacht und Gebet und gemeinsamem Essen.
Neugierig geworden? Dann unverbindlich Kontakt aufnehmen oder einfach vorbei kommen und schauen, ob du dich wohlfühlst.