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Aktuelles

Thüringen

Landeskonferenz des Blauen Kreuz Thüringen

Erstellt am 11. April 2022

Es ist wieder so weit. Nach zwei Jahren, in denen die LAKO nur online stattfinden konnte, gibt es am 8. Mai 2022 in Saalfeld wieder eine Präsenzveranstaltung mit dem Thema „Beziehungen“. Gastredner ist diesmal Ullrich Schmidt, Prediger in der Landeskirchliche Gemeinschaft Jena. 

Sonntag, 8. Mai 2022 von 10 bis 16 Uhr in der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Saalfeld, Hüttenstraße 4.

Geschichte der Blau-Kreuz-Gruppe in Jena

50 Jahre AGAS & Blaues Kreuz in JENA

Erstellt am 3. November 2021

Die Blau-Kreuz-Begegnungsgruppe in Jena feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass schaut Gruppenleiter Harald Falke auf die wechselvolle Geschichte der Gruppe zurück.

Begonnen hat alles im Oktober 1971. Rüdiger Borchardt, ein Gemeinschaftsprediger aus Königsee, wurde vom AGAS-Rat als Mitarbeiter in der Suchtkrankenhilfe für Thüringen geworben und hat in Jena seinen Dienst begonnen. Gottes Führung wollte es so, dass ich über Umwege meines Vaters mit Rüdiger Kontakt bekam. Am 15. Dezember 1971 war ich bereit zu einem Gespräch mit Rüdiger, da ich massive Alkoholprobleme hatte. Dieses Gespräch hatte und hatte für mich weitreichende Folgen.

Jesus Christus befreite mich von meiner Alkoholsucht nach einem intensiven Gebet und trägt mich heute noch. Es ging um Nächstenliebe. Kraft schöpfen wir aus dem Evangelium. Halleluja und Danke mein Gott. Zu dem Gesprächskreis der gegründet wurde, kamen immer mehr „Alkis“ hinzu.

Einige blieben, andere gingen wieder. Es bildete sich ein Stamm von 6 bis 10 Hilfesuchenden und Angehörigen. Uns wurde die Liebe Gottes nahe gebracht und die Kraft des Evangeliums, durch die väterliche Art von Rüdiger fasten wir Mut es mit der Abstinenz zu versuchen. Die Wirkung war vielen noch nicht bekannt. Dranbleiben war die Devise. Eine segensreiche Zeit für uns und Rüdiger!

Nach 10 Jahren Tätigkeit in Jena und Thüringen wurde Rüdiger nach Linstow gerufen, um dort seinen Dienst in einer Langzeiteinrichtung fortzusetzen. Seine Nachfolge und die Gruppe übernahm Fritz Lüdtke. Während Rüdiger seine Gruppenarbeit vorwiegend auf das Evangelium aufbaute, kamen bei Fritz nun auch suchtspezifische Themen zur Sprache. Krankheitsbilder, Suchtverlauf, Persönlichkeitsmuster und Fachthemen erweiterten unseren Horizont. All dies in Verbindung mit dem Evangelium war eine Mischung, mit der auch Einsteiger besser klarkamen. Strukturen wurden aufgebaut und wir wurden mehr und mehr zur Mitarbeit aufgefordert.

Eine sehr lehrreiche Zeit in der Viele den Weg in die Abstinenz gefunden haben. 1989 kam die Wende und aus AGAS und BKD-West wurde wieder das Blaue Kreuz in Deutschland. Nach der Vereinigung wurden auch einige Richtlinien des BKD in Jena wirksam. Die Leitung der Begegnungsgruppen wurde auf ehrenamtliche Mitglieder übertragen und so kam es, dass ich nach einer Wahl zum Leiter der Begegnungsgruppe eingesetzt wurde. Dank der Hilfe und außerordentlichen Erfahrung von Fritz änderte sich nicht allzu viel. Doch waren wir ab jetzt mehr auf uns selbst gestellt, da Fritz Thüringenweit andere Aufgaben übernehmen musste.

Der Grundslogan: Gerettet sein, gibt Rettersinn, stand und steht im Mittelpunkt unserer Gruppenarbeit. Leider ist Fritz viel zu bald von uns gegangen. Wir schauen mit Hochachtung auf sein Wirken in Jena zurück. Im Laufe der Jahre bildeten sich in Jena noch viele andere Suchtselbsthilfegruppen, die wir immer wieder bei den Selbsthilfetagen in der Goethe-Galerie kennenlernen durften. Ich bin dankbar für jede Gruppe die sich mit Suchtarbeit befasst, denn das Elend, das aus der Sucht entsteht, ist für viele unerträglich. Doch eines unterscheidet uns grundlegend von den anderen Selbsthilfegruppen. Unser Steuermann ist und bleibt Jesus Christus. Wer das akzeptiert und sich auf den Weg macht, hat die Chance seine Sucht zu besiegen und ein befreites Leben zu führen.

Zurzeit haben wir ca. 20 Mitglieder die sich wöchentlich treffen. Auch hier möchte ich aufrufen, wer ein Suchtproblem hat oder jemanden kennt, wir sind ein Anlaufpunkt und bieten Hilfe an. Heute, nach 50 Jahren ist die Sucht nicht ausgeräumt und wir sind offen für jeden, der Hilfe sucht. Danken möchte ich all meinen Mitarbeitern, die mich in den vielen Jahren tatkräftig unterstützt haben. Ihre Beiträge und Gedanken hatten einen Zweck, die Gruppenarbeit an den Hilfesuchenden zu verbessern.

Geben wir Gott die Ehre für seine Geduld mit uns, mögen noch viele den Weg zur Freiheit finden, wenn möglich, über das Blaue Kreuz in Jena. Wir treffen uns jeden Dienstag um 17.00 Uhr hier im Obergeschoss der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) in der Wagnergasse 28.

Danke - Euer Harald Falke

Neustadt am Rennsteig

Einladung zum Dankeschönwochenende

Erstellt am 10. September 2021

Auch in diesem Jahr möchte der BKD-Landesvorstand Thüringen allen Aktiven im Blauen Kreuz Landesverband Thüringen ein großes Dankeschön sagen. Deshalb laden wir herzlich für das Wochenende vom 24. bis 26. September 2021 in das Gebäude:

Thüringer Gemeinschaftsbundes e.V.
Bibelheim am Rennsteig

Rennsteigstraße 58 • 98701 Neustadt

Wir beginnen am Freitag 18 Uhr mit dem Abendessen. Dieses Angebot soll neben einem großen Dankeschön, auch die Gelegenheit für Gemeinschaft und interessante Gespräche bieten. Ladet aus Euren Gruppen auch Menschen ein, die sich bisher nur in geringem Maße einbringen. Uns sind alle, die zu uns kommen, wichtig, weil sie mit ihrer Anwesenheit und ihrer Mitarbeit unser Gruppenleben bereichern.

  • Referent ist diesmal Harald Graul
  • Thema am Freitagabend: Was ich meinen Pfarrer schon immer mal fragen wollte.
  • Thema Samstag: Sucht in allen Gesellschaftsschichten - ein Pfarrer berichtet von seiner Alkoholabhängigkeit und der Überwindung der Sucht

Kosten: kostenlos für 1 Person pro Gruppe im DZ; für jede weitere Person 10,00 € im DZ (Vollpension) für alle Tage

Anmeldung bis spätestens Mittwoch den 15. 9. 202l an Klaus-Dieter Berger
Krumme Gasse 26, 07333 Unterwellenborn oder: E-Mail: kdberger.bkd@gmx.de

BlueMeeting - die Online-Begegnungsgruppe

Viele Gruppen versuchen trotz der Schutzmaßnahmen weiter im Kontakt zu bleiben. Das Blaue Kreuz hält seit April ein Angebot bereit, per Video-Konferenz eine Weiterführung der wöchentlichen Angebote zu ermöglichen. Das Online-Tool „BlueMeeting“ basiert auf der Anwendung Jitsi Meet und läuft auf einem eigenen inländischen Server, womit es einen hohen Standard hinsichtlich des Datenschutzes erfüllt. Wenn Sie „BlueMeeting“ für Ihre Begegnungsgruppe nutzen möchten, senden Sie eine E-Mail an: digitalnoSpam@blaues-kreuz.de. Daraufhin erhalten Sie die Zugangsdaten und eine technische Anleitung für die Anwendung. Es wurde darauf geachtet, dass der Zugang zur Anwendung und die Handhabung möglichst einfach gehalten werden.

Darüber hinaus bieten wir ein Netzwerk BlueMeeting an. Im internen Login-Bereich des Blauen Kreuzes werden die Anleitungen, ein FAQ und Moderationstipps zur Verfügung gestellt. Betreut wird das Netzwerk BlueMeeting von Frank Meier. Er bietet technischen Support an und kann ebenso dabei unterstützen, eine Online-Gruppe zu moderieren. Innerhalb des Netzwerkes wird es Online-Netzwerktreffen geben. Es sollen Erfahrungen und Ideen ausgetauscht werden und zur verbesserten Handlungssicherheit führen. So hoffen wir, dass dies auch ein Weg ist, auf dem wir Menschen durch die Corona-Krise begleiten können.

Landeskonferenz für den 20. April 2020 abgesagt

Der Landesvorstand hat aufgrund der derzeitigen gesellschaftlichen Lage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beschlossen, die Landeskonferenz am 26. April 2020 abzusagen. Außerdem wurde beschlossen, dass die Landeskonferenz in Abstimmung mit dem Referenten Jürgen Paschke, zu einem späteren Termin, entsprechend der weiteren Entwicklung der Pandemie, durchgeführt wird.

Grundausbildung 2020 / 2021 für die ehrenamtliche / betriebliche Mitarbeit in der Suchthilfe

im Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg

Ausbildungziel und -inhalte

Abhängigkeitserkrankungen entwickeln sich oft schleichend und sind mit Leistungseinbußen und Verhaltensauffälligkeiten in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz verbunden. Zur Verhinderung bzw. Bewältigung von Problemen im sozialen und beruflichen Umfeld besteht die Chance, rechtzeitig und qualifiziert Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Ziel der Ausbildung ist es, Grundkenntnisse in der Suchtkrankenhilfe zu erwerben.

Wir bieten diese Schulung:

  • Engagierten in der Sucht-Selbsthilfe,
  • abstinent lebenden Suchtkranken,
  • Angehörigen und weiteren Interessierten,
  • Mitarbeitenden in der beruflichen Suchthilfe und
  • Suchtpräventionskräften in Betrieben an.

Das ermöglicht Ihnen, als Ansprechpartner für Hilfesuchende da zu sein und die Arbeit der Selbsthilfe bzw. der betrieblichen Hilfe zu fördern. Suchterkrankte Teilnehmende sollten seit mind. zwei Jahren abstinent/clean leben.

Die Ausbildungsinhalte vermitteln unter anderem:

  • Ursachen, Verlaufsformen und Folgen von Suchterkrankungen,
  • Führen von Erstgesprächen und Informationen über Hilfsangebote,
  • Motive, Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Engagements in der Suchthilfe,
  • Aspekte betrieblicher Suchtkrankenhilfe mit dem Schwerpunkt: Suchtprobleme am Arbeitsplatz,
  • Auseinandersetzung mit persönlichen und christlichen Werten.

Mitarbeitende in Pflegeberufen erhalten für diese Veranstaltung 20 Punkte durch die Registrierung beruflich Pflegender GmbH (RbP). Nach Abschluss der Grundausbildung wird ein entsprechendes Zertifikat überreicht.

Laden Sie sich unser Faltblatt mit mehr Infos zu Terminen und Seminarkosten.

Einladung zur Vorstände- und Mitarbeiterkonferenz und Vertreterversammlung 2020

Hiermit lade ich alle Vertreter des Landesverbandes Thüringen des BKD zur diesjährigen Vertreterversammlung ein. 

Datum/Uhrzeit:
Samstag, 22. Februar 2020
09.30 Uhr – 12.00 Uhr Vertreterversammlung
13.00 Uhr – 14.45 Uhr Vorstände- und Mitarbeiterkonferenz

Ort: 
H+ Hotel; Auf der großen Mühle; 99098 Erfurt

Unsere diesjährige VMK steht  im Zeichen des Rückblickes, aber auch im Blick der weiteren Entwicklung unseres  Landesverbandes. Nachdem im vergangenen Jahr außerordentliche Neuwahlen statt gefunden haben, gilt es nun nach einem Jahr Arbeit des neuen Vorstandes Bilanz zu ziehen und die Weichen zu stellen für  unsere gemeinsame weitere Arbeit.
Wir wünschen uns von Euch, das Ihr unsere Arbeit kritisch begleitet aber auch, das Ihr uns an Euren Ideen und Handlungen teilhaben lasst. Nur wenn wir voneinander wissen und gute, erfolgreiche Strategien weitergeben wird es uns gemeinsam gelingen unsere Arbeit im Interesse von Sucht betroffenen Menschen und deren Angehörigen zu gestalten.

Nehmt bitte dieses Angebot an!

Euer Klaus-Dieter Berger
Vorsitzender des BKD Landesverbandes Thüringen

Symbolische Übergabe "unserer“ Busse

Der Landesverband Thüringen des Blauen Kreuz in Deutschland e.V. ist bestrebt durch seine Öffentlichkeitsarbeit einen möglichst großen Personenkreis die Möglichkeiten der Suchtselbsthilfe des Blauen Kreuz bekannt zu machen.

Inspiriert von dem Projekt des Blauen Kreuzes „Sucht-Selbsthilfe Geht Neue Wege“, hatten wir die Idee, Werbeflächen auf Bussen für diesen Zweck zu nutzen.

Um diese Idee umsetzen zu können, war es notwendig sich Partner und Unterstützer zu suchen. Durch weitreichende Sondierungen, gelang es die Unterstützung durch die AOK PLUS, die Fa. SD - VerkehrsMedien Erfurt GmbH und verschiedener Verkehrsbetriebe des Landes Thüringen, zu erreichen. Derzeit fahren sechs Busse im Land Thüringen, Landkreis übergreifend, mit unseren Informationsflächen.

Damit soll erreicht werden, süchtigen und suchtgefährdeten Menschen und deren Angehörigen, aufzuzeigen das Hilfe möglich ist und wo man Hilfe finden kann.

Mit Verweis auf unsere Internetseite, haben Betroffene die Möglichkeit über die Vorstandsmitglieder oder gleich über die entsprechende Gruppe Rat und Hilfe zu erhalten.

Der Vorstand des BKD Landesverbandes möchte sich, auch im Interesse der betroffenen Menschen, bei allen Unterstützern herzlich bedanken.

Am 01.10.2019 wurde symbolisch einer der sechs Busse durch die Geschäftsführer der Fa. SD - VerkehrsMedien Erfurt GmbH und Fa. KomBus Verkehrs - GmbH an den BKD Landesverband Thüringen übergeben.

Wer wir sind: Befreit leben lernen - Wege aus der Sucht

Das Blaue Kreuz in Deutschland e.V. ist einer der größten Suchtselbsthilfeverbände in Deutschland und wird im nächsten Jahr 135 Jahre alt. Gegründet 1885 von Pfarrer Arnold Bovet, begann die Arbeit in christlicher Verantwortung für Menschen mit süchtigen Verhalten. Alkoholismus ist die Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland!

Aus Gewohnheit wird Abhängigkeit. Ein Leben von Schluck zu Schluck. Alkohol beruhigt, Alkohol belebt und Alkohol nimmt die Angst. Alkohol tötet das Selbstbewusstsein, das Selbstwertgefühl und die Familie. Über 9 Mill. Bundesbürger haben einen riskanten Alkoholkonsum, darunter werden 4,5 Mill. klinisch auffällig. 57000 Menschen sterben allein jedes Jahr an den Folgen des Alkoholmissbrauchs.

Das Blaue Kreuz hat nicht nur die Menschen mit Alkoholabhängigkeit im Fokus, sondern auch jene, die von anderen Süchten betroffen sind. Hilfe ist möglich!

Heute gibt es über 1000 Gruppen und Vereine im Blauen Kreuz in denen betroffene Menschen und deren Angehörige Hilfe und Zuspruch erfahren. Grundlage ist die wertschätzende Haltung den betroffenen Menschen gegenüber. Sie drückt sich in aufrichtiger Zuwendung aus und ist an der Not der Menschen orientiert. Wir ermutigen die Betroffenen zur Suchtmittelabstinenz und laden zu Begegnungen in einem Suchtmittel freien Raum ein.

Befreit leben lernen heißt: leben lernen ohne den Zwang Suchtmittel konsumieren zu müssen.

Dein Leben. Dein Traum. Deine Entscheidung.

Die Familie

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Der Sportler

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Der Großvater

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Der Spieler

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Die Studentin

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