Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe

Zielsetzung

Die Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe sieht ihren Auftrag darin, Kinder und Jugendliche vor Suchtgefahren zu bewahren, dem Alkohol- und Drogenmissbrauch vorzubeugen und Heranwachsende mit christlichen Grundwerten bekannt zu machen. Dies ist möglich, durch die gezielte finanzielle Förderung von Projekten.

Das Tabuthema Sucht versucht die Deutsche Kindersuchthilfe, ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Kinder von Suchtkranken sind oft zum Schweigen verurteilt und auch das Thema "Sucht in der Familie" wird in der gesellschaftlichen Diskussion kaum angesprochen. Dem will die Deutsche KinderSuchthilfe entgegenwirken und Kindern aus Suchtfamilien eine Lobby schaffen.

Mehr erfahren auf www.kindersuchthilfe.de

Zahlen und Fakten

Über 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leben mit einem suchtkranken Vater oder einer suchtkranken Mutter. Jedes siebte Kind ist somit von der Alkoholabhängigkeit eines oder sogar beider Elternteile betroffen -  so lauten die Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Zudem gibt es etwa sechs Millionen Erwachsene, die als Kind in suchtbelasteten Familien aufgewachsen sind.

Kinder aus suchtbelasteten Familien

  • neigen zu Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörungen und Störungen des Sozialverhaltens
  • fallen oft durch mangelnde Leistungen und unangemessenes Verhalten auf
  • werden fast doppelt so häufig wegen psychischer Störungen in Krankenhäuser eingewiesen.
  • zeigen häufig perfektionistisches Verhalten
  • bleiben auffällig oft einsam und sind übermäßig selbstkritisch.
  • sind sie häufiger Misshandlungen und sexuellem Missbrauch ausgesetzt.
  • werden verhältnismäßig oft später selbst suchtkrank oder leiden im Erwachsenenalter unter psychischen Beeinträchtigungen.