Perspektivprozess 22/23 endet mit einem Doppelpunkt

„Wie geht Zukunft?“ – diese Frage hat uns in den letzten zwei Jahren intensiv beschäftigt: In unserem Perspektivprozess haben wir konzipiert, wie das Blaue Kreuz zukunftsfähig wird. Jetzt schließen wir den Prozess ab.

Die wichtigsten Ergebnisse haben wir in einem Video festgehalten, um über neue Entwicklungen zu informieren und die gemeinsam erarbeiteten Anliegen zu kommunizieren. Alle Ergebnisse des Perspektivprozesses sowie weitere Ergebnisse finden sich auch in unserem Projektbericht. Für Mitarbeitende, Mirglieder und Freunde finden sich weiterfühgrende Informartionen auch in einer speziellen Gruppe in unserem internen Bereich.

Was ist der Perspektivprozess und wer steckt dahinter? Mehr erfahren

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Wie geht Zukunft?

Auf jeden Fall konkret: indem wir klären, was wie und wohin entwickelt werden soll. 
Auf jeden Fall gemeinsam: denn im Miteinander entstehen die besten Konzeptionen. 
Auf jeden Fall mit Überzeugung: denn wir sind von Gott begabt, berufen und beglaubigt.

Im Frühjahr 2024 werden wir die nächsten konkreten Zukunftsschritte gehen. Zunächst auf der „Meta-Ebene“: In welchen Formaten und mit welchen handelnden Mitdenkenden und Mitgestaltenden starten wir auf der nächsten Etappe?

Ob auf der Bundesebene, in Landesverbänden, Einrichtungen, Projekten: Gesucht wird, wer mitmachen will. Wir brauchen jede und jeden! Wer immer sich unserer Idee anschließt und zustimmt:

Wir wollen, dass Menschen suchtfrei und in gesunden Beziehungen erfüllt und frei leben können. Deshalb nehmen wir jeden Menschen bewusst wahr und bieten die bestmögliche Begleitung. Dafür eröffnen wir Freiräume.

Zu diesem WIR laden wir dich ein!

Mit herzlichen Grüßen vom Lenkungskreis des Perspektivprozesses
Evelyn Pauli, Jürgen Paschke, Matthias Vollgrebe, Martin Blanckenfeldt, Reinhard Jahn und Thomas Kellerhoff

Perspektivprozess des Blauen Kreuzes biegt auf die Zielgerade ein

Seit zwei Jahren sind wir als Blaues Kreuz mit einem Perspektivprozess unterwegs. Dabei geht es um die Zukunft des Blauen Kreuzes. Wie werden wir uns künftig in der Kommunikation, in der Bildungsarbeit, Profilierung und Gesamtentwicklung als Organisation aufstellen? Die Planungsphase des Perspektivprozesses ist fast abgeschlossen und biegt gerade auf die Zielgerade ein.

In vier Online-Terminen (sogenannte „Sounding-Boards“) wurden am 21. und 23. September 2023 sowie am 16. Oktober 2023 bisherige Ergebnisse des Perspektivprozesses bei Leitungspersonen und Gremienmitgliedern vorgestellt und Feedback dazu eingeholt. Die starke positive Resonanz und die Zustimmung zu wichtigen Zielen und Weiterentwicklungen haben uns erfreut. Das Feedback kann und soll für die weiteren Planungen berücksichtigt werden. 

Seinen Abschluss fand die Konzeptionierungsphase des Perspektivprozesses Ende November. Im Rahmen der Bundesversammlung (höchstes Gremium im Blaues Kreuz in Deutschland e. V.) in Kombination mit einem Leitungskräftetreffen wurden am 17. November 2023 an die "Sounding-Boards" angeknüpft und zum intensiven Austausch in Dialogforen darüber eingeladen. Ab 2024 sollen die Ergebnisse des Perspektivprozesses dann in die Umsetzung gehen.

Nachdem die Gremien getagt haben, möchten wir ab Januar 2024 alle beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden in die Planungen und Ergebnisse des Perspektivprozesses mit hineinnehmen. Dazu wird es im neuen Jahr weitere Termine bzw. Foren geben, zu denen wir einladen werden. 

Einblicke in Workshops und Arbeitspakete

Wie digital will das Blaue Kreuz sein?

Dieser Frage stellte sich ein kleines Team inklusive Geschäftsleitung und Bundesvorsitzendem am 7. Oktober 2022 beim 1. Digitalisierungsforum in der Bildungs- und Begegnungsstätte Holzhausen. Angestoßen wurde das Forum von der Teilprojektgruppe 3 „Unternehmensorganisation und -entwicklung“ im Rahmen des Perspektivprozesses des Blauen Kreuzes. Begleitet wurde der Workshop, der hybrid stattfand, von Joachim Stängle, der als Experte seit vielen Jahren Non-Profit-Organisationen auf dem Weg der Digitalisierung begleitet.

Neben einem Impulsreferat zu Digitalisierung im Sozialunternehmen wurde zu den Fragen „Wie ‚digital‘ ist das Blaue Kreuz heute?“ und „Wo stehen wir im Hinblick auf Mindset und Kultur?“ gearbeitet. Auch gab es eine „Wall of Pain“, anhand derer Probleme in Hinblick auf Digitalisierung in einzelnen Bereichen besprochen wurden und Unterstützungsbedarf signalisiert werden konnte. Am Ende des Tages startete das Team damit, Digitalisierungspotenziale zu identifizieren und Ideen zu entwickeln. Das Forum soll ein Startschuss sein, am Thema weiterzuarbeiten und Strategien für das Blaue Kreuz Deutschland zu entwickeln.

Zielgruppenworkshop mit Heiko Rafflenbeul

Das Blaue Kreuz Deutschland ist eine starke Organisation und deutschlandweit in vielfältigen Angeboten für zahlreiche Menschen präsent. Doch es gibt auch viele Herausforderungen, die im Perspektivprozess „zukunftsfähig“ gelöst werden sollen. In einem teilprojektübergreifenden Online-Workshop am 28. Mai 2023 schauten 15 Teilnehmende aus unterschiedlichen Bereichen des Blauen Kreuzes (Suchthilfe-Einrichtungen, Selbsthilfe, Suchtprävention, Kommunikation, Digitalisierung, Geschäftsführung, Bundesvorstand) in die Zukunft. Unter Moderation und Anleitung von Heiko Rafflenbeul (Agentur Yellow Tree, Siegen) beschäftigten sie sich mit den aktuellen und zukünftigen Zielgruppen und entwickelten Personas, die zukünftig helfen sollen, sich noch besser in die Zielgruppen reinzudenken, diese zu erreichen und die richtigen Angebote zu schaffen. Nach dem Workshop ist vor dem Workshop und so wird es nun zunächst in einer etwas kompakteren Gruppe noch mehr ins Detail und die Ausarbeitung gehen, um dieses komplexe Thema gut aufzubereiten und damit im Perspektivprozess weiterarbeiten zu können.

Gemeinsamer Workshop mit Stefan Lingott

Spannend wurde es am 10. Januar 2023, an dem projektgruppenübergreifend ein Präsenzworkshop in Kassel stattfand. Organisiert wurde er von Benjamin Becker, der sich seit Januar 2023 mit 40 Prozent in der Teilprojektgruppe 3 „Unternehmensorganisation und -entwicklung“ engagiert. Neben Benjamin Becker und Matthias Vollgrebe (Leiter der Projektgruppe 3) war ein erweiterter Teilnehmerkreis eingeladen: Mitarbeitende aus dem Lenkungskreis des Perspektivprozesses und somit auch die Teilprojektleitungen der Gruppe 1 „Kommunikation und Markenbildung“ sowie der Gruppe 2 „Qualifikation und Profil“ nahmen teil. An diesem Tag ging es schwerpunktmäßig um folgende Themen: Angebotsvielfalt, Parameter für das zukünftiges Portfolio, Zielgruppen, Kommunikation der geistlichen Ausrichtung des Blauen Kreuzes. Begleitet wurde der Workshop vom externen Berater Stefan Lingott. Benjamin Becker: „Wir sind sehr gespannt auf die weitere Reise in diesem Prozess und freuen uns, sobald wir die ersten konkreten Ergebnisse präsentieren können.“

Startworkshop in Hagen

In einem Startworkshop im März 2022 im Blaukreuz-Zentrum Hagen (NRW) fand der Kickoff für den Perspektivprozess des Blauen Kreuzes statt. Hier wurden Arbeitspakete festgelegt, Schnittstellen und der grobe Fahrplan des Projektes besprochen. 

Hier gibt es weitere Bilder vom Workshop mit Stefan Lingott in Kassel. Klicken Sie auf die Pfeile rechts vom Slider und schauen Sie sich Bilder vom Workshop an.

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