25 Jahre Ortsverein Wiesbaden im Blauen Kreuz in Deutschland e.V.

Blaues Kreuz in Deutschland e.V.

25 Jahre     Ortsverein Wiesbaden

Am 19.09.1996 haben wir den  Blaues Kreuz in Deutschland e.V.

Ortsverein Wiesbaden durch die Mitglieder gegründet.

Unser Motto:  Hilfe zur Selbsthilfe – Sucht ist (k)eine Einbahnstrasse - Christen helfen Suchtkranken -    begleitet uns bis Heute

Das  Blaue Kreuz in Deutschland e.V. - Ortsverein Wiesbaden, ist eine Selbsthilfegruppe für Alkohol- und Medikamentenabhängige, deren Angehörige und auch Freunde.   

Die Gründung der Blauen Kreuz Selbsthilfe Gruppe in Wiesbaden erfolgte im Juni 1992.

Seit August 1993 ist diese in Wiesbaden-Schierstein ansässig.

Die Evangelische Christophorus Gemeinde Schierstein hat uns im August 1993 mit einem großen Herzen in ihrem Gemeindezentrum aufgenommen.

Damals waren wir gerademal 15 Suchtkranke und Angehörige.

Wir sind im Jahr 2007 mit allen Gruppen in die Evangelische Auferstehungsgemeinde nach Schierstein Nord/Freudenberg umgezogen. Wir haben dort für all unsere Gruppen Gruppenräume am gleichen Tag (Mittwoch) und zur gleichen Uhrzeit nutzen können.

Dank Pfarrer Falk und dem Gemeindevorstand ist das noch immer möglich.

Nun gibt es unsere Selbsthilfegruppe  - Blaues Kreuz in Deutschland e.V. - Ortsverein Wiesbaden  -   25 Jahre

und wir streben immer noch das gleiche Ziel an:

Hilfe für Suchtkranke, Suchgefährdete und deren Angehörige !

Hilfe zur Selbsthilfe ist unser gemeinsames Ziel !

Dies ist nur durch die große Unterstützung der Gemeinden und das sich einbringen unserer freiwilligen OV Mitarbeitenden im Blauen Kreuz Wiesbaden möglich.   

Das bieten wir !

Das Blaue Kreuz in Deutschland ist bestrebt, Suchtgefährdeten - vor allem aber
Alkoholabhängigen, Suchtgefährdeten deren Angehörige umfassend zu helfen.
Grundlage für die Arbeit ist für viele von uns der Glaube an Jesus Christus.
Die Voraussetzung anderen zu helfen ist aber oftmals die eigene Erfahrung.
Viele von uns sind selbst Suchtkranke oder Angehörige von Suchtmittelabhängigen.
Der Erfahrungsaustausch und das Vorleben auf dem Weg dem Suchtmittel zu entkommen,
trocken zu werden und zu bleiben, eine zufriedene Abstinenz, suchtmittelfrei zu leben, das Wissen zur Sucht vermitteln, Wege aus der Sucht aufzuzeigen, wenn nötig professionelle Hilfe vermitteln, sind einige unserer Ziele.
Angehörigen die Suchtkrankheit verständlich machen und Hilfe in ihrer Situation anbieten.

Und hier die unterschiedlichen Selbsthilfegruppen !

Informationsgruppe - Erstkontakte:
Was ist suchtkrank, bin ich abhängig, was ist das Suchtmittel, was macht es mit mir, wie kann ich davon loskommen, brauche ich eine Therapie usw. sind die Themen unserer Infogruppe.

Begegnungsgruppe:
Suchtfrei zufrieden leben, Rückfällen vorbeugen oder Rückfälle auffangen sind die Ziele unserer Begegnungsgruppen. Wir bieten hier offene (themenfreie) sowie themenorientierte Gruppenstunden an.  Die Themen drehen sich um  - Sucht - Freude - Frust - Lust  - Glaube usw. in Verbindung  zur Sucht und dem alltäglichen Leben.

Angehörigengruppe:
Angehörige aufklären, Co-Verhalten zu verstehen, was habe ich als Angehöriger mit der Sucht zu tun, Wege für die Familie sich selbst und dem Suchtkranken zu helfen, und viele andere Themen werden in unserer Angehörigengruppe bearbeitet.

Selbsthilfegruppen führen wir regelmäßig auch in der JVA WI und Vitos Klink Eichberg durch.

Einige unserer Gruppenbesucher (Suchtkranke und Angehörige) haben sich nach einer stabilen Abstinenz vom BK Deutschland zum freiwilligen Suchtkrankenhelfer ausbilden lassen.  Das kommt unseren Gruppenbesuchern sehr zugute.

Wir machen seit weit über 15 Jahren regelmäßig thematische Prävention, Schulungswochenenden für Mitarbeiter und Gruppenbesucher im  BK Schulungszentrum des BK in Burbach Holzhausen.

Es gibt jährlich ein Grillfest, eine Kegelveranstaltung und eine Jahresabschlussfeier für alle Gruppenbesucher, deren Angehörige und Freunde unseres OV.

Dies ist nur ein kleiner Auszug von dem, was in unseren Selbsthilfegruppen angeboten wird.

Sich selbst helfen, mit dem Problem alkoholkrank bzw. Angehöriger von Suchtkranken oder Suchtgefährdeter zu sein ist bei uns niemand alleine. Sich mit Menschen, die die gleichen Probleme bedrücken reden und austauschen, offene Ohren und ein offenes Herz zu finden, soll allen Mut machen zu uns zu kommen, uns zu besuchen.  Sich selbst helfen ! Wir freuen uns wenn du den Weg findest.

25 Jahre, mit vielen unterschiedlichen Menschen, sind wir nun unseren Weg gegangen und wollen dies auch weiter tun.     Hilfe macht uns stark !  

Wir danken allen Menschen/Gruppenteilnehmern die mit uns gegangen sind, allen Institutionen die uns Helfen, allen Spendern, die uns regelmäßig unterstützt haben.

Aber vor allem danken wir dem Blauen Kreuz in Deutschland e.V.

und  ganz besonders    Jesus Christus   für seine Begleitung, Zuneigung und Treue auf all    unseren Wegen !

Wir möchten danken:

Heinz Bartz – Gründer der Selbsthilfegruppe Blues Kreuz in Wiesbaden

Gottfried Künzl – langjähriger Vorsitzender – Gruppenleiter und seit Ende 1992 dabei

Und den vielen anderen wichtigen Helfern, Gruppenleitern und Vorstandsmitgliedern, die viele Jahre für uns tätig waren und sind.
 

Wir sind zu erreichen:

www.blaues-kreuz.de/ov-wiesbaden

Mail:  wiesbaden@blaues-kreuz.com

Telefonnummer: 0176-43378970

Wir treffen uns jeden Mittwoch von 19.00 bis 20.30 Uhr in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde, Heinrich- Zille- Str. 48, 65201 Wiesbaden- Schierstein.

Gruppe für Angehörige – 14-tägig (in geraden KW) zur gleichen Zeit.

Jeden Mittwoch von 18.30 bis 19.00 Uhr steht ein kompetenter Vertreter des Ortsvereins für Sucht- Erstgespräche oder persönliche Gespräche zur Verfügung. Wenn möglich, bitten wir vorab um telefonische Vereinbarung unter der Telefonnummer 0176-43378970.

                                                                                                                                                                                              Gottfried Künzl

 

 

Presse

Interview
mit Jürgen Naundorff, Bundessekretär des Blauen Kreuzes Deutschland, zur Tele5- Sendung "Der Klügere kippt nach" in focus.de vom 7.4.2015

Vor dem Büro des Blauen Kreuzes in Wiesbaden im Jahre 1914, vermutlich Rheinstraße, zum Vergrößern klicken (aus dem Buch Wiesbaden- Kindheit und Jugend um 1900 von Brigitte Streich)

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